1 (Die Eins)

1

 Gott

Osiris  (altägyptisch)

Vater  (christlich)

Yang  (chinesisch)

 

Die Zahl Gottes: „Ich bin“

Als geometrische Form ist die 1 der ungeteilte Kreis. Als Hieroglyphen-Symbol  ( 1 )  stellt sie die vertikale Verbindung zwischen Himmel und Erde dar. Desweiteren fällt die Verwandschaft der Form der Zahl 1 mit dem Buchstaben I auf, der im Englischen „Ich“ bedeutet, was auf den Gottesnamen „Ich bin“ hinweist und schließlich auf unser Aller innerstes Wesen, das wir „Ich“ nennen.

Der Kreis, genauer die Kugel, symbolisiert die Urzelle der ganzheitlichen, ungeteilten Schöpfung (gleichsam der Urkeimzelle des biologischen Lebewesens) – als Alles enthaltende Einheit des Universums. Diese Sphäre (Kabbala: `Sephira´ = Kugel) ist der Ursprung des sichtbaren Universums – die `1´ (entsprechend dem A des Uralphabets).

Zutiefst ist diese Sphäre der Zahl 1 die göttliche Weisheit – als das väterliche Gottesprinzip. Die zuvor ewig vollkommen in sich selber ruhende Liebe Gottes (O), stellt Ihre Innerlichkeit in der 1 nach außen, um das geliebte Wesen – Du – zu erschaffen. Durch dieses Heraustreten des Liebegeistes Gottes in der Sphäre der 1 entsteht das äußere Universum als materielle Spiegelung des inneren geistigen Liebe-Alls.

Aus dem Urgrund der Null (O), dem unsichtbaren göttlichen Sein, verkörpert sich das All-Eine als Eins (1), aus der alle übrigen Erscheinungen des Zahlenuniversums entstehen. Würde die Eins nicht aus der Unsichtbarkeit Gottes (O) als erste Manifestation hervortreten, existierten weder weitere Zahlen oder Klänge, noch das Universum oder der Mensch. Die 1 ist also der Ursprung aller Zahlen und damit letztlich der Ursprung der Welt.

Als jene Zahl, die als einzige in allen Zahlen enthalten ist, stellt die Eins – mehr als nur eine Zahl unter vielen – gleichsam die Gesamtheit aller Zahlen dar. Dass die Eins die einzige Zahl ist, durch die alle Zahlen (auch Primzahlen) teilbar sind, weist darauf hin, dass die 1 der göttliche Geistfunke ist, als das Eine Leben in Allem, was lebt. Dieser göttliche Geist- und Lebensfunke ist untrennbar Eins mit der Ursonne, die allen Sonnen ihr Licht verleiht. Es ist das Urlicht allen Lichtes, das die göttliche Liebe aus dem Urgrund Ihres Seins (O) als die 1 aus sich heraus sendet. Deshalb wird die 1 im Runen-Alphabet der Kelten versinnbildlicht als die `Vater- oder Feuer-Rune´. denn `Vater´ und `Feuer´ sind Sinnbilder für den Vorgang der Licht-Zeugung. Die 1 stellt also die ursprüngliche Einheit mit Gott dar, wie sie im Bild des Paradieses beschrieben ist, bevor das Bewusstsein Adams durch den „Sündenfall“ des Sich-getrennt-von-Gott-Erlebens  in die bipolare Welt der `2´ hinab stieg.

Harmonikal entspricht die Zahl Eins der ganzen schwingenden Saite oder dem Grundton der Musik. Alle weiteren Zahlen beziehen sich auf sie, wie die Ober- und Untertöne im Tonsystem des Chi auf ihren Grundton.

Das bisher gesagte verdeutlicht, dass die 1 der Anfang und durch ihr Enthaltensein in Allem auch das Ziel von Allem ist. Deshalb bezeichnet die 1 den allumfassende Geist der Einheit und auch die Zahl des letzten Zieles.

 

„Alles ist durch Ihn und zu Ihm geschaffen: und Er ist vor allem, und alles besteht durch Ihn.“ (Kolosser 1,15)

 

Somit ist die 1 die urevangelische Verheißung der Erlösung aus der Gespaltenheit der 2-geteilten Welt; sie symbolisiert den sichtbar gewordenen Schöpfergott, der als das Licht in die Finsternis kommt. Im Erwachen zur 1-heit aus der 2-Gespaltenheit der bipolaren Welt erkennen wir dieses Licht, „das von der Finsternis nicht erkannt wurde“ als unser wahres göttliches Sein:

 

„Der Vater und Ich sind EINS.“ (Joh. 10,30)

 

 

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