7 (Die Sieben)

7

 

Die Zahl der Vollständigkeit

An der Form und Gestalt der 7 fällt die Ähnlichkeit mit der 1 auf, deren Vollständigkeit sie ja auch repräsentiert. In der Zahl `7´ drückt sich die Vollkommenheit der göttlichen Ideen und Gedanken aus. In ihr spiegeln sich die `Sieben Eigenschaften´ und Wirkkräfte Gottes, die in den 7 Erzengeln personifiziert sind, durch die Er Alles erschaffen hat – und fortwährend erhält.

Die Chemie kennt 7 Perioden der Elemente, die Biologie einen Zellerneuerungs-Zyklus von 7 Jahren. Die Sieben bezeichnet immer ein in sich Vollständiges, so wie in den symbolischen `7 Tagen der Schöpfung´ die Welt und das Leben vollkommen entstand (6 Tage der Erschaffung 1 Sabbattag, als die Zahl des Einen Gottes). Als zyklischer Rhythmus wirken die 7 Schöpfungstage im alltäglichen Leben nachhaltig auf das Zeitempfinden des Menschen in den 7 Tagen der Woche. In (symbolischen) 7 Planeten und Sphären sieht die klassische Astrologie und Astrosophie den Kosmos als äußere Spiegelung des inneren Alls.

Im Oktavzyklus zwischen Vier und Acht erscheint nach der Sechs die Sieben im Tonraum der Zahlen und polarisiert die Quarte. Bezogen auf den Grundton „c“ entspricht der neue Ton dem „h“, als letztem Ton der C-Dur Tonleiter, da der achte Ton der Oktave eigentlich die Wiederholung des ersten in doppelter Frequenz ist.

Auf dem einsaitigen Monochord identifizierte Johannes Kepler, wie vor ihm schon Pythagoras und die alten Weisen Indiens und Ägyptens, durch unterschiedliche Teilungen einer Saite die `7 Harmonien´. Er definierte die Bedingungen der Kreisteilungen von konsonanten Intervallen und konnte nachweisen, dass die Zahl der konsonanten Intervalle genau auf sieben begrenzt ist und deshalb mehr als sieben symphone Intervalle in der Musik nicht möglich sind.

 

HeptagrammHeptagramm

 

Die Vollständigkeit der Zahl Sieben wird deutlich in den 7 Farben des Regenbogens, in denen das Licht dem menschlichen Auge erscheint, so wie sie dem Ohr in den 7 Tönen der Oktave hörbar – und dem Schwingungswesen Mensch in den 7 Schwingungs-zentren seiner 7 Chakras erfahrbar wird. Die unmittelbare Wirkung der Schwingungen dieser 7 Farben und 7 Klänge auf die menschliche Psyche ist ein Forschungsgebiet, das aktueller ist denn je. (siehe „free flow energy“, Akademie der Harmonik)

 

MenorahMenora

 

Die Menora, der siebenarmige Leuchter, drückt dies als eins der ältesten Symbole des Judentums aus und stellt die sinnbildliche 1 für Gott in die Mitte und umgibt Ihn zu beiden Seiten mit der 3 der Dreieinigkeit (beziehungsweise, kabbalistisch ausgedrückt mit der Dreiheit der Geistwelt und der Dreiheit der Seelenwelt). Wie das Licht der Sonne die Planeten erhellt, so erfüllt die Liebe Gottes in dieser Siebenheit die Schöpfung mit Atem, Geist und Leben.

Neben dieser Kombination des jüdischen Leuchters (3 + 1 + 3 = 7), ergibt sich die Primzahl 7 aus verschiedenen Additionen:

 

4 (der Zahl des Erdkreises) + 3 (die Zahl der Aufhebung der Polarität und der göttlichen Dreieinigkeit), was die Involution des Geistes in die unbereitete Materie andeutet.

1 + 6 zeigt Fortschritt an und schafft nach den vollendeten 2 Dreiheiten der 6 etwas Neues, das durch die hinzutretende Einheit neue Dynamik erhält.

Die Zusammensetzung von 2 + 5 drückt hingegen eine rückwärtsführende Bewegung in die Sinnlichkeit aus, weil die Zahl der Seele (5) sich mit der Polarität der Welt (2) verbindet.

 

 

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