Der Blick in den Spiegel

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Wie in der Polarität von Schwarz und Weiß (= Yin und Yang des chinesischen I Ging): Schwarz absorbiert (verschluckt) das Licht, während es von Weiß reflektiert wird.

So entspricht der innere Spiegel des Menschen seiner Geistesentwicklung.

Irgendwo befindet sich Jeder auf seinem Weg: zwischen größter Umnachtung (durch die Blindheit seines Spiegels) und der höchsten Erleuchtung (im Licht der geistigen Sonne), bis wir endlich im Herzen erkennen und annehmen, dass wir Alles dies sind.

Dann werden wir im Vertrauen darauf, dass alles gut ist, wie es ist, mit dem Verklagen und Urteilen aufhören. So reinigen wir unseren seelischen Spiegel von seinen blinden Flecken, die uns die Fremdprogrammierungen unseres Verstandes und das Jahrtausende gewachsene Massenbewusstsein zufügten – und werden aus der Verwirrung heraus in die Weite des Herzens und die Freiheit des Eins-mit Allem-Seins finden.

 

Selbstwerdung

Findet der Mensch dann aus der konditionierten Identität des Schein-Ichs zu sich Selbst, indem er in der Mitte seines Herzens die Gegenwart der Liebe als sein Leben und seine Freude erkennt (die dort zwar immer schon anwesend war, aber einfach nicht erkannt wurde), erwacht die Erinnerung an die eigene Ewigkeit und auch die Fähigkeit wahrhaft zu lieben.

Im Licht der Liebesonne werden wir den Weg stets heller und deutlicher sehen und schließlich ganz zu uns heim – und zu jener Vollkommenheit finden – in der wir immer schon waren. Wir konnten diese unsere Ewigkeit durch die irdische „Scheuklappen-Raum-Zeit-Brille“ bisher nicht erkennen.

Doch alles ist gut – und war es schon immer. Dieser Urgrund der wahren Existenz, die sich harmonikal, mathematisch, philosophisch, religiös – oder in der lebendigen Sprache des Herzens – auf allen Bewusstseinsebenen menschlichen Seins ausdrückt, ist zugleich der tiefste Deutungsgrund aller Astrosophie.

 

Selbsterkenntnis

Die Astrologie ist kein Weg der Selbsterlösung, sondern ein Weg zur Selbsterkenntnis. Die Erlösung der Seele aus der Erdgebundenheit des konditionierten Verstandes erfolgt durch ihre Vergeistigung, der sie sich durch ihre Hinwendung zwar öffnen kann, die aber allzeit kein Lohn für ihre Selbstgerechtigkeit, sondern nur Geschenk der Liebe ist. Da können wir, soviel wir wollen, die Sterne oder Karten befragen und unsere Reflektoren-Spiegel putzen: Ohne göttliche Hilfe und die Heimleuchtung durch Sein Gnadenlicht, bliebe wohl – auch nach zahlloser Wiedergeburt – ewig Nacht im Menschen. In diesem Punkt steht die hinduistische Karma Lehre in scheinbarem Widerspruch zum christlichen Erlösungsglaube, tatsächlich aber schließen sich beide Perspektiven gegenseitig nicht aus, sondern ergänzen einander.

 

 

 

Andreas Klinksiek

 

Auszug aus dem neuen Standardwerk der Human-Energetik:

 

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