Der Reichtum der Erde



2.2.1   Der Reichtum der Erde schöpft

           aus dem Reichtum des Universums,

           der unerschöpflich ist.

           An materiellen Werten ist genug für Alle da.

           Niemand muss hungern oder frieren.

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Was bedeutet das?

 

Ohne das Ressourcen verzehrende Konkurrenzdenken der noch unzivilisierten Menschheitskultur werden allein durch die Beendigung vertriebsstrategischen Denkens (Sollbruchstellen, Verhinderung gemeinnütziger Erfindungen und sinnvoller Normungen …) und destruktiver Investition (zum Beispiel Militär- und Rüstungsausgaben) unermessliche Wertzuwächse freigesetzt. Die hergestellten Gegenstände des Bedarfs müssen nicht mehr kaputt gehen, um den Fabrikanten ihre Absätzmärkte zu erhalten. Jetzt schont ein verantwortlicher Umgang mit den Ressourcen die Umwelt und schafft Gegenstände von bislang unbekannter Schönheit und Güte.

 

Allein das Ende der Dominanz der pharmazeutischen und petrochemischen Marktdiktatur wird – sowohl ökonomisch wie ökologisch nützlich – zahllosen bislang unterdrückten Alternativen Raum schaffen, die nicht nur effizienter und preiswerter, sondern zugleich auch nachhaltiger und gesünder sind. Erfindungen, deren sinnvolle Anwendung bislang von kapitalistischen Egoismen unterdrückt wurden, finden nun segensreiche Anwendung zur Förderung des Reichtums Aller.

Auf diese Weise sind die Ernährungs- und Energieprobleme der Menschheit nachhaltig gelöst. Somit ist das Individuum der Sorge um die Beschaffung des lebensnotwendigen täglichen Bedarfs enthoben und von fremdbestimmter Arbeit befreit.

 

Eine der Haupttätigkeiten der zivilisierten Gesellschaft wird darin bestehen, den Reichtum der Erde gerecht zu verteilen.

 

Weil die Früchte des Landes – anstatt mit Kunstdünger und Pestiziden – durch liebevolle Schwingungsenergien im Einklang mit den Kräften der Himmel reifen, sind sie von bislang nie gekannter Qualität.

Weil die Menschen ihre Nahrung mit Dank zu sich nehmen, ist sie stärkender und nahrhafter, als sie in der unzivilisierten Zeit jemals war. Das gesegnete Wasser ist so energetisiert und rein, dass – wer es trinkt (gleich ob Pflanze, Tier oder Mensch) nicht nur auf köstlichste Weise seinen Durst stillt, sondern zugleich körperlich, seelisch und geistig gestärkt wird, denn der Mensch der Neuen Zeit wird im Einklang mit den kosmischen Energien sein.

Er lebt in bewusster Gegenwart der Naturgeister, die ihm beim Anbau der Früchte des Landes und der Meere helfen; er pflegt Umgang mit den Lichtwesen des Himmels und hat Kontakt zu den jenseitigen Reichen der Ahnen.

Vor allem aber weiß er um die Kraft des Gebets, denn er resoniert mit den Kräften der Himmel, ja, er steht mit Gott selber im direkten Gespräch.

 

 

 

2.2.2   Wer vom Land etwas haben will, soll dem Land

           geben und Schützer des Landes sein.

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Was ist das Land?

 

Die Elemente und Atome, Stein und Metall, Erde und Lehm, Kräuter und Gräser, Blumen und Sträucher, Obst und Gemüse, Getreide und Reis, Gärten und Äcker, Wiesen und Felder, Bäume und Wälder, Berge und Täler; die Samen aller Pflanzen und alles, was auf und in der Erde wächst.

 

Die Arbeiter des Landes sehen die Wunden des Landes (die insbesondere die Unbedachtsamkeit der Unzivilisiertheit schlug) und heilen sie mit dem Fleiß ihrer Hände und den Energien des Universums, die sie mit der Kraft ihrer Herzen zu Hilfe rufen. Ihnen stehen die Naturgeister der Erde und die Kräfte der Himmel bei.

 

Wer die Früchte des Landes ernten will, muss zuvor säen und die Saat pflegen. Sie haben auf das Land den Segen der Himmel herabzubitten, dass es regne und die Sonne scheine zur rechten Zeit. So wird das Land erblühen und gute Frucht tragen, denn Geben und Nehmen sind Eins.

 

Der Lohn der Arbeiter am Land ist – über die gesellschaftliche Versorgung mit allem, was sie zum Leben brauchen hinaus – der Dank der Erde und die Freude am Gedeihen.

 

 

 

2.2.3   Wer vom Meer etwas haben will, soll dem Meer

           geben und Schützer des Meeres sein.

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Was ist das Meer?

 

Wolken und Nebel, Regen und Tau, Quellen und Bäche, Flüsse und Seen, Ströme und Ozeane, der Tropfen im Meer und das Meer im Tropfen.

Plankton und Algen, Muscheln und Korallen, Seesterne und Krebse, Schalentiere und Fische, Delphine und Wale, und alles, was im und vom Wasser lebt.

 

Die Arbeiter des Meeres sprechen mit den Wassern und sie werden verstanden, weil sie selber Wasser sind. Ihre Arbeit besteht zunächst darin, die Brunnen, die durch die Unachtsamkeit der unzivilisierten Menschheit vergiftet wurden, zu heilen – die verschmutzten Meere zu reinigen – und die leergefischten Ozeane neu zu beleben.

 

Ihre Aufgabe besteht darin, im Einklang mit den Energien des Universums den Segen der Himmel herabzubitten, damit das Wasser allem Leben zum Segen gereicht. Auf diese Weise wird das Wasser den Menschen wieder zur Quelle der Kraft, denn Geben und Nehmen sind Eins.

 

Der Lohn der Arbeiter am Meer ist – über die gesellschaftliche Versorgung mit allem, was sie zum Leben brauchen hinaus – der Dank des Meeres und die Freude am Gedeihen.

 

 

 

2.2.4   Wer von den Tieren etwas haben will,

           soll den Tieren etwas geben

           und Schützer der Tiere sein.

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Was sind Tiere?

 

Zellen des Lebens, Wesenheiten Gottes und Seelen auf dem Weg zu ihrer Vervollkommnung.

 

Insekten aller Arten, Lurche und Schlangen, kleine und große Säugetiere, die Vögel der Lüfte und alle beschuppten, behaarten und gefiederten Brüder und Schwestern des Menschen.

 

Jene Menschen, die mit den Tieren arbeiten, werden mit den Tieren sprechen und von diesen verstanden werden, weil die Reiche der Tiere als Erfahrungswelten in ihnen lebendig sind. Jene werden zunächst das gestörte Vertrauen, das – durch die eigennützige und verantwortungslose Ausbeutung einer unzivilisierten Menschheit – eine tiefe Kluft zwischen Tieren und Menschen geschlagen hat, zu heilen haben.

 

Es wird eine Zeit dauern, ehe der jahrtausendalte Jagdtrieb im kollektiven Unterbewusstsein des Menschen – und die Angst der Tiere überwunden sein wird.

 

Solange wird die Natur die Bäume weiterhin in Überfülle blühen lassen, weil sie – ohne Absicht all diese Blüten zu Früchten gedeihen zu lassen – auch für die Insekten sorgt, die sich am Blütennektar laben; oder millionenfach Kaulquappen des Froschlaichs eines Teiches hervorbringen, ohne die Absicht millionen Frösche dort aufwachsen zu lassen, sondern vielmehr auch für die Fische und Vögel sorgt, die sich von den meisten dieser Kaulquappen nähren, deren Seelen – auf diese Weise schon früh von ihrem Körper befreit – weiterziehen auf dem weiten Weg zur Erlangung der Seelenreife einer vollkommenen Menschenseele.

 

Und solange wird es Menschen geben, die das Fleisch von Tieren essen – wenn auch mit dem großen Unterschied zum bisherigen gedankenlosen Fleischverzehr der unzivilisierten Menschheit, dass nun der Seele des Tieres gedankt wird und man ihr im Gebet zum Leben allen Lebens nun alles Gute auf ihrem weiteren Werdeweg wünscht.

 

 

Mit der zunehmenden Wiederherstellung des verlorenen Vertrauens werden die Tiere mehr und mehr ihre Scheu vor dem Menschen und zueinander verlieren, denn sie werden im Vertrauen die Angst überwinden, die sie durch die Blindheit des Menschen überkam, der sie gefühllos quälte und ihnen ohne Achtung ihrer Seelen das Leben raubte.

 

Und der Mensch wird zunehmend das göttliche Individuum im Tier erkennen. Kein Mensch wird nun – da er im Tier die Schwester und den Bruder erkennt – mehr auf die Idee kommen, ein Tier zu jagen, zu schlachten oder sein Fleisch zu essen. Und weil die Absicht zu töten, ursprünglich nicht Wesen des Tieres, sondern durch den unzivilisierten Menschen vorgelebt war, wird auch im Tierreich Friede einkehren wie es dereinst war, zu Zeiten des Paradieses:

 

„Wolf und Lamm sollen weiden zugleich,

der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind,

und die Schlange soll Erde essen.

Sie werden nicht schaden noch verderben

auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der Herr.“

(Jesaja 65,25)

 

 

Der Lohn der Arbeiter mit den Tieren ist – über die gesellschaftliche Versorgung mit allem, was sie zum Leben brauchen hinaus – der Dank der Tiere und die Freude an ihrem Gedeihen.

 

 

 

2.2.5   Wer von den Menschen etwas haben will,

           soll den Menschen geben

           und Priester der Menschen sein.

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Was ist ein Mensch?

 

Der Körper des Menschen ist ein Tier. Die Seele des Menschen ist sein ewiges Wesen. Und der Geist des Menschen ist die Gegenwart Gottes in ihm.

 

Es mag sein, dass die Neue Menschheit eine Zeitlang noch geplagt sein wird von den sogenannten „Zivilisations-Krankheiten“ der vorangegangenen Generationen, die eigentlich „Unzivilisations-Krankheiten“ waren.

 

Die Heiler am Menschen wirken nicht mehr mit chemischen Substanzen, wie die unzivilisierte Gesellschaft vor ihnen, die nur auf die Symptome der Krankheiten – und nicht auf deren Ursachen zielten – und mehr den kapitalistischen Interessen der petrochemischen Pharmaindustrie als den Menschen nützten, die milliardenfach in Abhängigkeit gebracht wurden.

 

Die Ärzte im Dienst am Menschen werden sich der Pflanzen und Kräuter der Apotheke der Natur erinnern und den vergessenen Schatz des fast verloren gegangenen Heilwissens heben und mit den Erkenntnissen der Heilung mit Schwingungsenergien – Licht und Klang – verbinden.

Sie sehen den Menschen nicht nur in seiner Körperlichkeit, sondern erkennen sein seelisch- geistiges Wesen und seinen Lebens–Sinn und –Weg.

Sie sind geistbegabte Heiler, durch die der göttliche Geist des Heiles selber mit den Schwingungen des Universums Heilung wirkt.

 

Auf diese Weise heilen die alten Wunden bald und gesundet der Mensch auf eine Weise, dass ihm das hoch betagte Alter keine Last mehr ist. Bis zur Reife seiner Zeit wird der Mensch sich ohne Schmerz und Leid seines Lebens erfreuen, bis er aus der Außenwelt in seine Innenwelt einkehrt, um dort für immer mit seiner Liebe Eins zu sein.

 

 

Die Schule der Neuen Zeit schult nicht mehr nur den Verstand, sondern lehrt insbesondere, das seelische Wesen zu finden und das Gemüt des Herzens zu bilden.

Weise Lehrer, durch die das Licht der Wahrheit Gottes selber scheint, werden nicht nur die Kinder, sondern alle Menschen lehren, die Vollkommenheit in sich selbst zu finden. Denn obwohl die Neue Menschheit über alle Technologien verfügt, ist allen klar, dass Computer, Telefone, Flugzeuge und alle technischen Errungenschaften nur äußerliche Erscheinungsformen innerer Fähigkeiten sind, die es mit Freuden zu Kultivieren gilt:

die wesentliche Erweiterung der bislang kaum zu einem Prozent genutzten Fähigkeiten des Gehirns ermöglicht telepathische Verständigung statt Telefonie; Astralreisen und Teleportation anstatt Reisen mit dem Flugzeug oder der Bahn… und andere Fortschritte der Realisierung geistiger Fähigkeiten, die dem Menschen bislang unbekannt waren.

 

 

Die Wissenschaft der Neuen Menschheit ist nicht mehr nur theoretisch und wie in früheren Zeiten in zahllose Fachgebiete zersplittert, sondern ganzheitlich und in lebendiger Erfahrung der mikro- und makrokosmischen Wirklichkeit.

 

Der göttliche Geist, der früher – als nicht empirisch nachweisbar – in der Wissenserkenntnis ausgespart blieb, weiht die Studierenden des Lebens nun selbst energetisch in die Baupläne des Universums ein.

 

 

Die Rechtsprechung der Neuen Gesellschaft kennt – anders als die bisherige unzivilisierte Gesellschaft – keinen Unterschied mehr zwischen Recht und Gerechtigkeit.

Überhaupt gibt es im Unterschied zur früheren Juristerei nun ein ganz anderes Verständnis von „Schuld“ und „Strafe“. Es wird nicht mehr nach Schuldigen – sondern nach Ursachen gesucht und nach Wegen, diese zu heilen.

Es gibt keine Gesetzbücher mehr mit zahllosen Paragraphen, die von Advokaten im Interesse ihrer Mandanten spitzfindig ausgelegt werden, denn jeder Mensch trägt nun – durch die direkte Verbindung mit seinem Gewissen – das Gesetz lebendig in sich selbst.

 

 

„Man tut nichts Böses mehr

und begeht kein Verbrechen

auf meinem ganzen heiligen Berg;

denn das Land ist erfüllt

von der Erkenntnis des Herrn,

so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“

(Jesaja 11, 9)

 

 

Der Lohn der Arbeit am Menschen ist – über die Versorgung durch die Gesellschaft mit allem, was man zum Leben braucht hinaus – der Dank der Menschen und die Freude der Bereicherung bei der Begleitung von der einen in die andere Welt des Seins, wo man sich von der Liebe geführt in der Liebe wiederfinden wird.

 

 

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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Das Manifest einer zivilisierten Menschheit

 

Diese Vision für das 21. Jahrhundert ist nicht fundamentalistisch – aber fundamental. Sie reißt das Weltgebäude ein und propagiert eine Revolution, die die Welt verändern wird. Diese Revolution wird (hoffentlich) nicht gewaltsam mit Waffengewalt geschehen, sondern friedlich im Herzen von jedem Einzelnen.

Dieses Buch leistet einen Beitrag zur globalen Verständigung über die relevanten Fragen der Gegenwart. Es hinterfragt den Materialismus als herrschendes Prinzip zugunsten eines geistigen Fortschritts, der für die weitere Entwicklung der Menschheit überlebensnotwendig ist.

 

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Paperback   16,00 €  (inkl. MWSt.)     ISBN 978-3-7345-5160-4

Hardcover   24,00 €  (inkl. MWSt.)    ISBN 978-3-7345-5161-1

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