Die Allkraft und die Transformation

geistige-sonne

 

 

Statt sich irrtümlich für sein konditioniertes Schein-Ich zu halten, weil er von frühester Kindheit an sein musste, wie Eltern, Schule und Gesellschaft ihn haben wollten, wird der Mensch, der sich mit dem höheren Selbst seines göttlichen Wesens in seinem Herzen verbindet, endlich sein dürfen, wie er wahrhaft ist. Dann wird der Mensch aus dem Hin-und-her-geworfen-Sein zwischen den Polen, in dem jedes Erkennen zugleich ein Irrtum ist, herausgehoben sein in die Wirklichkeit einer höheren Wahrheit.

Wenn der Mensch – anstatt dem Zwielicht seines fremdprogrammierten Verstandes – der Stimme seines Herzens folgt, wird er die Allkraft der Gegenwart lebendig erfahren. Dann ist er kraft seines Geistes fähig sich über seinen bipolaren Verstand zu erheben. Wenn er beginnt, die Existenz der planvoll wirkenden höheren geistigen Kraft anzuerkennen, kann die Transformation seiner Lebensenergie vom bipolaren Wechselstrom in die Urfusionskraft der All-Einheit beginnen.

 

 

lichtwesen

 

 

Er wird sich und die Anderen als „Ebenbilder Gottes“ erkennen: Dies ist, im Unterschied zum früheren Zustand des „Sich-getrennt-Erlebens“, der Quantensprung des Bewusstseins, der aus der körperlichen Erdgebundenheit in die Freiheit des Geistes führt.

In der Einswerdung mit Gott erkennt der Mensch das Einssein mit sich selber und den Anderen. Über ihm, um ihn herum und in ihm leuchtet nun die bislang ungeahnte lichte Wirklichkeit gegenwärtiger Freude. Plötzlich ist alles sinnerfüllt.

Er erkennt sich als ewig geliebtes Wesen, dessen Lebenskraft die Liebe Gottes Selber ist. Er ahnt seine Vollkommenheit, in der ihn die Liebe Gottes erschuf, auch wenn seine derzeitige Inkarnation auf der noch unvollkommenen Erde noch nicht vollkommen ist – nicht vollkommen sein kann. Denn jenseits der Wahrnehmung von Raum und Zeit ist er bereits schon jetzt in die Gegenwart Gottes zurückgekehrt.

 

 

„Wenn der Heilige Geist in den Menschen einströmt,

erlebt er Wiedergeburt; die Himmel öffnen sich ihm,

die Macht der Liebe strömt in ihn ein und durch ihn

und bringt Gaben des Heilens, der Weisheit, der Kraft

des Trostes, der Kraft der Erleuchtung und die Gabe,

andere auf die Schwingen des Geistes zu erheben.“

(White Eagle)

 

 

Dankbar erkennt der Mensch, dass die universelle Fusions-Energie des Heiligen Geistes schon lange sanft seinen Bewusstwerdungsprozess lenkte, um sein Wesen in Einklang mit sich Selbst und Allem zu bringen. Diese Vereinigungskraft arbeitet im Stillen auch auf die Erweckung der menschlichen Gesellschaft hin.

Wird ihr Wirken erbeten, vermag sie der Menschheit im Erkenntnislicht der höheren Wirklichkeit den Weg des Friedens zu weisen. Dann endlich wäre die Menschheit auch bereit, jene Energie der Zukunft zu finden, die jedem frei zur Verfügung stände. Denn erst dann wird dem Menschen sich jene unerschöpfliche Kraftquelle erschließen, wenn er reif geworden ist, sie ohne Schaden für Irgendwen und zum Nutzen aller einzusetzen.

Die Zeit zur Entdeckung dieser Allkraft im Außen ist dann gekommen, wenn die Menschheit die Kraft der Kräfte im Innen gefunden hat: denn stärker noch als jede äußere Energiequelle ist die Urkraft der Liebe Gottes im menschlichen Herzen.

 

 

brennendes-herz

 

 

Erfährt der Mensch diesen göttlichen Strom der Liebe, der ihn immer schon durchströmte – unerkannt – gewahrt er unbeschreibliche Wärme und Wonne im Lichtfluten seiner inneren Räume. Die Rückkehr des Menschen aus der Gespaltenheit der bipolaren Welt in die überkosmische Einheit seines Ursprungs, ist das eigentliche Ziel menschlicher Bewusstwerdung: Die mystische Einswerdung des „Eins-mit-Allem-Seins“, von dem zu allen Zeiten in allen Kulturen die Erleuchteten sprachen.

Diese elektromagnetische Umpolung – vom bipolaren Strom der Gegensätze zum ganzheitlichen Urkraftstrom der göttlichen Liebe – ist kein technisches Problem, sondern ein innerlicher Vorgang im Transformator des menschlichen Herzens.

Nicht umsonst legen die Inder zum Gruß „Namaste´“ (= „Meine Göttlichkeit grüßt die Göttlichkeit in Dir!“) die beiden Hände zusammen wie im Bild „Die betenden Hände“ von Albrecht Dürer. Aus gleichem Grund falten die Christen im Gebet die beiden Hände ineinander, um die Einswerdung der Zweiheit symbolisch anzudeuten.

 

Die chemische Formel für diesen Umwandlungsprozess aus der bipolaren Zweiheit in die Einheit, den Hermes-Trismegistos (vor tausenden von Jahren) bildhaft

 

„die Verwandlung von Staub in Gold“

 

genannt hatte, versuchten die Alchimisten in ihren mittel-alterlichen Laboratorien vergeblich zu extrahieren.

Deshalb auch konnte man bis heute die Rezeptur des „Elixiers des Lebens“ nicht entdecken, weil diese geheimnisvolle Umwandlung einzig ein innerlicher, geistiger Prozess ist. Denn dieser „Zaubertrank“ ist nichts anderes als das „Wasser des Lebens“, von dem die göttliche Offenbarung sagt:

 

„Nehmt es umsonst!“

(Offenbarung)

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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