Die alt-ägyptische Wurzel der Uroffenbarung

Osiris – Horus – Isis

 

Die ägyptische Wurzel der Rückerinnerung an das Urevangelium ist die grundlegende Gottesanschauungen der Menschheit. Ungeachtet der unterschiedlichen Benennung oder der Hervorhebung bestimmter Aspekte der Gottheit, ist sie eindeutig der geistige Ursprung und schöpft aus Einen Quelle aller Quellen. Über diesen Fluss, den diese Quelle hervorbrachte und durch die Jahrtausende speiste, ist die Alt-Ägyptische Erinnerung an die Urreligion eng mit den anderen Wurzeln des spirituellen Baumes und insbesondere mit dem semitischen und später auch mit dem christlichen Glauben verbunden.

 

 

 

Mysterien-Schauspiel von Memphis

Nicht zufällig beginnt das über 5000 Jahre alte Mysterienschauspiel von Memphis ebenso wie das Johannes-Evangelium:

 

„Am Anfang war das Wort.“ (Johannes 1,1)

 

Auch der zentrale Glaubenssatz des mosaischen Testamentes, der in kürzester Form das `Woher?´ und das `Wohin?´ klärt, findet sich wortgetreu im Glaubensbekenntnis des ägyptischen Hierophanten (Oberpriester) wieder:

 

„Gott schuf den Menschen nach Seinem Ebenbilde“.

 

 

Der ägyptische Monotheismus

Trotz des scheinbaren Vielgötter-Pantheons der alten Ägypter war die ägyptische Religion nicht erst (wie vielfach von Geschichtsforschern behauptet) seit Echnaton monotheistisch. Bereits sehr viel früher benannte die Theologie von Memphis den „Gott der Götter“ Ptah, der durch seine Zunge und sein Herz den Sonnengott (Re) erschaffen habe. Dies weist analog dem indischen „Nada brahma“ (Gott ist Schwingung) und dem hebräischen Schöpfungswort „Es werde!“ (Schwingung des Wortes), ebenfalls auf den Schöpfungsprozess durch das göttliche Wort (Schwingung) hin.

 

Ptah war (analog zu den Avartaren Krishnas) umgeben von anderen Göttern, die Teile seines Selbstes waren (z.B. Horus als das Licht seiner Weisheit…). Denn es war so, dass die alten Ägypter, als sie noch im Vollbesitz der ganzheitlichen Schau waren, jeder Eigenschaft Gottes einen eigenen Namen gaben. Erst im Laufe der Zeit vergaß man, dass diese Namen ursprünglich die Eigenschaften des einen Gottes bezeichneten und betete sie schließlich als eigenständige Gottheiten an. Echnaton brachte den urägyptischen Glauben an den Einen Gott lediglich wieder in Erinnerung. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg, da die Priesterkasten der vielen Gottheiten – um ihre Pfründe gebracht – nach seinem Tod die alte Ordnung (bzw. die alte Unordnung) wieder herstellten.

 

 

 

 

Bei allem, was bereits an anderer Stelle über das „Ägyptische Totenbuch“, den herzwiegenden Thot und den schriftbringenden Hermes Trismegistos gesagt wurde, wird insbesondere ein späteres Kapitel über das „Ur-Alphabet“ der einstigen Ursprache die innige Beziehung des ägyptischen Tarot und der hebräischen Kabbala belegen und näheren Aufschluss über die Bedeutung geben, die die ägyptische Wurzel des spirituellen Baumes für die Geistigkeit der Menschheit hatte und hat.
Deshalb ziehe an dieser Stelle der Blick gleich weiter zu der nächsten der fünf Wurzeln des spirituellen Baumes der Menschheit: der jüdischen Wurzel, die ebenfalls im Urevangelium gründet, das Gott Adam und Eva – gleich nach ihrem Sturz aus der Einheit mit Gott in die Bipolarität der Welt – verheißen hatte.

 

 

 

Andreas Klinksiek

 

Die spirituelle Geschichte der Menschheit

 

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