Die Bedeutung des Buchstabens „M“

 

Buchstabe  M

 Hebräisch Mem מ

Aramäisch Mem

Zahlenwert  40

Laut  m

 

Bedeutung

Materie,  Mensch, Mutter,  Gestaltung

 

XIII.  „Der Tod“ (ägypt.: `Das Weib´)

 

Ohne Schrecken scheinen sie den übergroßen Tod in seiner schwarzen Rüstung auf dem weißen Pferd zu begrüßen – der König, der Priester, die Mutter, das Kind.

Das Banner, das er in der linken Hand hält, zeigt eine zehnblättrige Rose (10 = Weg und Schicksalsrad) mit 5 Blätter innen (Exkarnation) und 5 Blätter außen (Inkarnation) als Fünfstern:5 = die Zahl der Seele.

Der unbewaffnete Tod kommt hier nicht als gewalttätiger Zerstörer, sondern als Jemand, der Erneuerung ermöglicht. Am Horizont geht zwischen zwei Türmen die Sonne gleichzeitig unter und auf.
 
Das 13. Tarotbild, „Der Tod“ weist auf einen besonderen Zusammenhang der Bedeutung dieses Buchstabens hin:
Für die alten Ägypter war die Inkarnierung der Seele in den Körper gleichbedeutend mit dem (vorübergehenden) Tod.

Deshalb bezeichnet der Buchstabe `M´ in vielen Sprachen nicht nur die Formgebung durch die Mutter (Geburt),
sondern auch das Sterben und den Tod. Sanskrit:`mar´= „sterben“; Latein:`mors´= Tod usw.
 
Ursprachlich bedeutet das Wort „TOD“ (T= Vollendung; O = Null  = der Urgrund der Liebe; D = das Geschenk):
 
Das Geschenk der Vollendung in Liebe„.
 
Auch das engliche Wort „Death“ lässt die Ursprache in seinem inneren Sinn leuchten:
 
„Das Geschenk der (göttlichen) Geburt“.
 
 
Erläuterung

Schon die graphologische Gestaltung der ägyptischen Hieroglyphe `M´ weist durch ihre Wellenbewegung auf die Bedeutung „Wasser“ hin. `Mem´ (= `Ma-im´) drückt Mehrzahl aus, also „die Wasser“, wie schon in der Genesis in dieser Pluralform gesprochen wird:

 

Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“

 

Hier ist von dem ätherischen Urmeer der `Prima Materie´ die Rede = dem Urstoff der Schöpfung, dem Seelenfluidum, in dem die göttlichen Gedanken zu belebten Formen werden.

Es ist gleichzeitig das `Meer der Zeitlosigkeit´, aus dessen Gischt- und Wellengekräusel die vergänglichen Formen der Zeit entstehen. In `Memo´ bleibt von ihnen nur die Erinnerung.

 

`M´ ist in fast allen Sprachen der „Mutterlaut“. Im hebräischen Wort =`am´ verbinden sich `A´ = „Gott“ mit dem `M´ = Mutter zum Sinn: göttliche Schöpfung.
 
Das deutsche Wort `Mutter´ hat seinen Ursprung im altindischen `matri´ (`ma´ = das formende Maß; `ter´ = in Bewegung bringen). Siehe auch `Amme´ = „Formgebung, Gestaltung“.

Hier liegt auch die Wurzel von `Mater´ und `Materie´, wie auch der Worte `Matrix´ und `Matrize´, als Bezeichnung für die gestaltgebende Urform.
 
Das slawische Wort `Matka´ (= Mutter) lässt sich ursprachlich übersetzen als:

Kraft zur Vollendung der Form“.

 

Und noch ein universeller Sinn urständet im Laut `M´: `ma´ = das Maß der Form – in Verbindung mit dem Laut der ewigen Fortdauer `N´- ist der `Na-me´. Er offenbart vor allem in den heiligen Schriften das innere Wesen der Namensträger.

 

Das englische Wort `man´, das zugleich Mann und Mensch bezeichnet, spricht vom ewigen Wesen des Menschen, dem das `M´ als Zeichen seines Namens in den Handflächen geschrieben steht.

Die Lautelemente des Wortes „Mensch“: `M´= Mensch, `N´= Ewigkeit, `Sch´= Geistfeuer – bedeuten ursprachlich:
 
Das Feuer des Geistes ist des Menschen Ewigkeit.“

 

Oder anders ausgedrückt:
 
Der Mensch ist ewiges Licht des Lichtes„.

 

 

 

Weiterlesen:   Die Bedeutung des Buchstabens „N“ (50)

 
 
 

D E U T U N G   D E R   Z E I C H E N

 

Die Erinnerung an die vergessene Ursprache

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