Die Beziehung von Buchstabe und Zahl

Im Aramäischen – wie im Hebräischen und Arabischen – hat auch heute noch jeder Buchstabe einen ihm entsprechenden Zahlenwert: Aleph (arab.:`Alif´) zählt 1 und somit beginnt mit dem Alephbeth auch der Anfang des Zahlensystems des Universums und der Welt. Diese `1´, die von den Mayas als Punkt – und von den Griechen und Römern als vertikaler Strich `I´ dargestellt wurde, bezeichnet symbolhaft die Verbindung des Himmels mit der Erde und Gottes mit dem Menschen. Somit ist auch die Zahl und deren Bedeutung – wie wir sehen werden – ein wesentlicher Faktor bei der Rückerinnerung an die Ursprache.

Das Buch „Sepher Jezirah“, das nach jahrtausendelanger mündlicher Überlieferung erst zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert schriftlich aufgezeichnet wurde, lehrt, Gott habe die Welt mittels der Zahlen und der 22 Buchstaben des Alephbeths erschaffen. Dieses „Sepher Jezirah“ oder  „Sepher Yetzirah“ ist das hebräische Urbuch der Zahlen- und Buchstabenmystik. Dort finden wir die 22 Buchstaben in drei Gruppen unterteilt:Drei (3) Mütter

 

Drei (3) Mütter                 (3 Primärfarben, Dreieinigkeit …);

Sieben (7) Doppelte        (7 Regenbogenfarben, 7 Töne der Oktave …);

Zwölf (12) Einzelne         (12 Monate, 12 Tierkreiszeichen, 12 Töne der Musik …);

 

Dieses Buch der hebräischen Mystik wurde ein Elementarbuch der Kabbala, die sich ab dem 10. Jahrhundert n.Chr. auch in Europa verbreitete. Um das System der Kabbala zu verstehen ist die Kenntnis des Tarot förderlich. Dessen urägyptischen Bilder stehen in enger Beziehung zu dem Buch Thot, das die Urbibel der ursprünglich monotheistischen Religion Altägyptens genannt werden kann. Auch werden sich Kenner astrologischer Prinzipien oder der hermetischen Weisheitslehren darin finden, denn alle diese Überlieferungen sind Erinnerungen an die einstige göttliche Geistesgabe der Ursprache, Sternenweisheit, Mathematik, Geometrie und Musik. Sie stehen in einer ergänzenden Beziehung zueinander, da sie letztlich nur verschiedene Perspektiven des Einen sind.

 

 

 

 

Das „Sepher Jezirah“ gehört zum ganzheitlichen Wissen, das Sem die Semiten nach der Sintflut lehrte, wie Ham die Ägypter das „Buch Thot“ – und Noah die 7 Rishis Indiens die „Veden und Upanishaden“.

Diese Perspektiven des Einen gehen zurück auf die Offenbarungen des Adam-Enkels Henoch (Enoch) – dem ersten Priester der Menschheit, der es von Gott empfing.

Der inspirierten Schau eröffnet sich in diesen Überlieferungen die Schöpfung der Welt und offenbart das Universum geordnet nach göttlichem Plan durch Schwingung, Zahl und Bild und Maß. Deshalb galt noch den alten Griechen die `Mathesis´ als die Wissenschaft der Wissenschaften, die ungeteilt Eins war mit Musik (Schwingung) und Geometrie (Form). Das „Buch Thot“ (oder der Tarot) und das „Sepher Yetzirah“ (die Kabbala) – stellt die Verbindung zwischen dieser geistigen Mathematik, universellen Harmonik, Sternenweisheit und der Ursprache her.

Die Kabbala war den Hebräern etwa 500 n.Chr. schon lange eine der Hauptlehren der Einweihung und wurde den Adepten bereits seit vielen Jahrhunderten zur Entwicklung des Verständnis der kosmischen und überkosmischen Sphären der Zahlen und Zeichen mündlich anvertraut, um ihr Bewusstsein für die Harmonie der vollkommenen göttlichen Mathematik und Geometrie zu wecken. Der Ursprung des Tarot geht jedoch noch sehr viel weiter zurück.

 

 

thot

 

Wir identifizierten `Henoch-Thot-Hermes´ (im Buch des Autors: „Die spirituelle Geschichte der Menschheit“) als den eigentlichen Überbringer dieser göttlichen Geistesgabe. Nicht erst durch Moses, der in die ägyptischen Mysterien eingeweiht war, haben die Aramäer und Hebräer die Ur-Hieroglyphen der 22 Buchstaben ihres Alephbeths erhalten, sondern bereits zu Lebzeiten Adams und Evas – durch Henoch (= Thot; = Hermes Trismegistos; = Hermes, Merkur und Metatron), dem Hohepriester der Menschheit vor dem Thron Gottes.

 

Weiterlesen:   „DIE URBILDER DES TAROT“

 

 

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