Die Erweiterung des `Ich´ im `Du´

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Hat  der Mensch, nachdem er sich bisher mit seinem konditionierten Verstand identifizierte, nun zu seiner Identität und zu seinem wahren `Ich´ gefunden, ist er er Selbst geworden.

Die „kleine Person des Vordergrunds“, für die er sich aufgrund der einprogrammierten Normen irrtümlich hielt, existiert nun nicht mehr, da die wahre Persönlichkeit zum Bewusstsein der Wirklichkeit erwacht ist.

Mit diesem Erwachen bestimmen nicht mehr die Konditionierungen des Verstandes das Leben, sondern die Inspiration und Intuition des Herzens weist jetzt in steter Bewusstseinsentwicklung den Weg zu fortwährender Weitung der geistigen Räume.

 

Auf diese Weise `Ich-Geworden´ verändert sich auch das Verhältnis zum `Du´. Waren die Beziehungen bisher von Interessen und Absichten gelenkt, die zunächst nur den eigenen Vorteil suchten (Was gibst du mir für das, was ich dir gebe?), beginnt der Mensch nun auch den Anderen in seinem Selbst zu erkennen und unterschiedslos als Teil des Ganzen zu sehen, mit dem er in Wechselwirkung untrennbar verbunden ist.

 

Die Vereinigungskraft der Liebe bewirkt die Anziehung der Herzen, die jetzt nicht mehr nur den eigenen Vorteil, sondern das Gemeinsame sucht. Nun verbindet die Liebestrahlung die Herzen energetisch und lässt sie interagierend resonieren.

 

 

„Die wichtigste Zeit ist der Augenblick.

Der wichtigste Mensch ist der,

mit dem wir gerade zu tun haben.

Das wichtigste Gefühl ist die Liebe,

mit der wir den Menschen begegnen.“

(Meister Eckhart von Hochheim 1260-1327)

 

 

Für die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen bedeutet die veränderte Sicht aus der Perspektive der herzzentrierten Persönlichkeit, dass man von dem Partner nichts verlangt, was man nicht selber zu geben bereit ist, ihn nicht mehr besitzen will.

 

 

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Auch erwartet man von dem Partner nicht mehr die Erfüllung dessen, was einem selbst noch fehlt, denn in der Herzzentriertheit ruhen wir in uns selbst – heil, ganz und erfüllt.

Nein, wenn sich die Herzen zweier selbstgewordener Persönlichkeiten verbinden, erfolgt etwas Größeres, als dass man sich gegenseitig nur den Spiegel vorhält.

 

Wenn zwei Herzen sich in wahrer Liebe finden, geschieht eine immense Erweiterung durch eine größere Einswerdung: die beiden Individuen, die jedes für sich ein vollständiger Kosmos ist, vereinigen sich zu einem potenzierten Universum. In dieser Liebe-Verbindung erweitert sich das Bewusstsein beider durch ständige Vertiefung in das gemeinsame größere Herz, das unendlich viel größer als die Summe beider Herzen ist. Hier werden die Gefühle nicht mehr im Auf und Ab einer Verbindung erfahren, die noch den bipolaren Gesetzen der Welt unterliegt.

 

Bisher stiegen beide nach kurzen Augenblicken der Empfindung von Einheit immer wieder in die Zweifel des sich getrennt Erlebens hinab, um in Auseinandersetzung und gegenseitigem Missverstehen erst wieder ein Tal zu durchschreiten, ehe sie – gleich dem mühsam erstiegenen Gipfel eines Berges – erneut einen gemeinsamen Standpunkt fanden (- nur um nach diesem Aufatmen über den Wolken erneut den Kopf unter die Wolkendecke zu ziehen).

Jetzt jedoch – in der Einheit eines wahrhaft zweigeeinten Herzens – gibt es keinen Streit mehr (zum Beispiel darüber, wer Recht hat und wer im Unrecht ist), denn in der Einheit zweier Herzen ist die Zwiegespaltenheit der Welt überwunden.

Die Gespräche der Liebenden finden nicht mehr im Wechselspiel der Pole statt, in der jede Position immer eine Gegenposition hat, sondern beide schauen nun aus der Perspektive der Einheit, die alle Gegensätze der bipolaren Welt in sich vereinigt hat, etwas größeres Gemeinsames.

 

 

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Die Herzensverbindung ist gleichsam als `Kernfusion´ zu verstehen, die durch die Verschmelzung zweier Kerne zu Einem die Energie zur Sonnenkraft potenziert.

Die Intensität der Gefühle zweier Eins gewordener Herzen erhebt sich über das bloß körperliche und seelische Fühlen himmelweit, denn die wahre Liebe erweckt in den Liebenden, die sich einander die Tore ihrer Herzen öffnen, eine Freude, die überirdisch und ewig gegenwärtig ist.

 

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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