Der „entgeistigte“ Mensch

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Plan oder Zufall?

Seit die Naturwissenschaften gemäß ihrem empirischen Selbstverständnis nur für wahr halten, was man sehen, hören und messen kann, fehlt für den unermesslichen geistigen Plan, der aller Naturerscheinung zu Grunde liegt, das Verständnis.

So musste das Bild, das sich der Mensch vom Menschen machte, im Laufe der Zeit zwangsläufig degenerieren. Um seine seelische und geistige Wirklichkeit reduziert bleibt vom Menschen tatsächlich nur ein quantitativ vom Tier unterscheidbares Tier.

Hinsichtlich der Wissensorganisation der Schwarmintelligenz ist beispielsweise ein Ameisenstaat oder ein Bienenvolk dem menschlichen Wissen sogar in mancher Hinsicht weit überlegen. Überhaupt weiß kein Mensch, was Tiere mit ihren oft sehr viel sensitiveren Sinnen über das Leben „wissen“.

 

Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften identifizieren die Geisteswissenschaften eine selbstbestimmte Individualität des Menschen, die ihn nicht nur hinsichtlich der Geistbegabung und Sprache qualitativ vom instinktgelenkten Tier unterscheidet.

Zwischen diesen beiden Sichtweisen des menschlichen Wesens entstand eine kaum überwindbar scheinende Kluft. Die unterschiedlichen Positionen führten insbesondere in Amerika zu einem fanatisch geführten Streit zwischen den Anhängern der „Evolutionstheorie“ und den sogenannten „Kreationisten“.

Es geht dabei im Kern um die grundlegende und alles entscheidende Frage, ob der Mensch ein Produkt des Zufalls – oder ein Kind Gottes sei.

Mehr als nur eine persönliche Glaubensentscheidung ist die Beantwortung dieser Frage auch von höchster gesellschaftlicher Relevanz: von ihr hängt das Selbstverständnis des Menschen und damit seine zukünftige Entwicklung ab.

 

Zur Überbrückung des scheinbaren Widerspruchs zwischen der biologischen Natur und der menschlichen Kultur kann die Universelle Harmonik wertvolle Vermittlungsdienste leisten.

In der Auseinandersetzung um die Realität der evolutions-theoretischen Vorstellung von der Entstehung der Arten (Charles Darwin) und der Welten (Urknalltheorie) sieht sie keine unüberwindbaren Gegensätze zur Annahme eines bewussten Schöpfungsplanes, die nicht im Licht einer ganzheitlichen Betrachtung zu harmonisieren wären.

 

Während einerseits in der kreationistischen Sicht der Erschaffung der Welt in „buchstäblich 7 Tagen“ sowohl der Kreator als auch Seine Schöpfung wohl zu eng verstanden werden, scheint andererseits die vermeintlich aufgeklärte wissenschaftliche Beantwortung dieser existentiellen Frage: dass das Universum und das Leben „zufällig“ entstanden seien, auch zu kurz gesprungen.

Diese Leugnung eines geistigen Schöpfungsplanes hatte jedenfalls eine gesellschaftliche Entwicklung zur Folge, die das Verständnis des Menschen von sich selbst und der Welt grundlegend nicht zum Besseren verändert konnte.

Etwas von der Bescheidenheit des Sokrates, der wusste, dass er nichts wusste, täte auch den modernen Wissenschaften gut.

 

Es wird sich zeigen, dass beide, die „Evolutionstheorie“ und der „Kreationismus“, mit ihren sich gegenseitig ausschließenden Absolutheitsansprüchen nur mit einem Auge sehen, während sie auf dem anderen blind sind. Denn obwohl der sichselbstvergessene Mensch der Moderne hinsichtlich des quantitativen Maßes der Dinge zweifellos ungleich viel mehr als die ersten Menschheitskulturen weiß, so wussten doch diese auf eine ursprüngliche Weise viel mehr vom innerlichen Sein und der höheren Wirklichkeit des Lebens aus unmittelbarer innerer Anschauung.

 

Anders als das lateinstämmige Wort „Uni-versität“ (sinngemäß die „Gesamtheit der Lehre“) vermuten lässt, stellt sich „die Wissenschaft“ heute als eine Ansammlung verschiedener Sichtweisen konkurrierender Schulen und Einzeldisziplinen dar, die die Einheit des Ganzen aus den Augen verloren hat.

 

An jener Stelle beginnt das Fundament des modernen Wissenschaftsgebäudes zu bröckeln, wo man die allem Seienden innewohnende höhere Ordnung nicht mehr erkennt. Weil das Bauwerk ausschließlich auf menschlichem Verstand gründet, der in seiner Vermessenheit einen göttlichen Plan ausschließt, ist es auf Sand gebaut.

 

Es wird ein großer Gewinn für die Menschheit sein, wenn sich die zerstrittenen Geschwister der Natur- und der Geistes-Wissenschaften endlich in der gemeinsamen Erkenntnis des geistgeordneten Kosmos` finden und ergänzen werden.

Die Universelle Harmonik kann dazu beitragen, dass der Mensch eine ganzheitliche Sicht gewinnt, die den Blick auf die Wirklichkeit freigibt.

Im erbitterten Streit der Evolutions-Theoretiker einerseits – und der so genannten „Kreationisten“ andererseits – kann sie harmonisierend vermitteln. Denn das ganzheitliche Weltbild der Harmonik steht nicht in Konkurrenz zum Wissen der modernen Wissenschaften sondern ergänzt vielmehr die Fakten der veräußerlichten Weltsicht um die spirituellen Erfahrungen der inneren Dimensionen.

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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