Die jüdische Wurzel des Urevangeliums

 
 
Derselbe göttliche Geist, der die Sieben Rishis Indiens (ausgewählte Schüler von Manu = Noah), die Weisen Ägyptens und die Heiligen der anderen Religionen im Kontext ihrer Zeit erweckte, inspirierte auch Moses zu den 5 Büchern der Tora (griechisch = `Pentateuch´) und die hebräischen Propheten zu den Büchern des Tanach. Auch diese noah-abrahamitische Schriftensammlung stellt eine der fünf Überlieferungen dar, die das Urevangelium (Protevangelium) aus der Zeit des Anbeginns über das Stierzeitalter ins Widderzeitalter trugen.

 

 

Genesis

Im ersten Buch Mose über die Erschaffung der Welt ist – gleich nach der Beschreibung des Sturzes von Adam und Eva aus der Gotteseinheit in die Zweigespaltenheit dieser Welt – von dem Erlöser die Rede, der dereinst der Menschheit den Weg aus der Bipolarität zurück in das Einssein mit Gott weisen würde.

Gefärbt durch das persönliche Verständnisprisma von Moses im Kontext seiner Zeit, beschreibt er die Stammbäume und Lebensgeschichten der Urväter und Urmütter der Ersten (adamitischen) Menschheits-Zivilisation bis zu deren Untergang durch die Sintflut und den Neubeginn der Zweiten (noahischen) Menschheitszivilisation.

(Ob wirklich Moses der alleinige Autor der Bücher der Tora ist, ist nicht mit Sicherheit zu belegen, zumal Beschreibungen von Handlungen zum Teil wortgetreu in älteren Kulturen  – insbesondere in der ägyptischen und der mesopotamischen – vorkommen).

Gott erneuert mit Abraham den Bund, den Er mit Noah geschlossen hatte, und macht dadurch die Juden zu Seinem `auserwählten Volk´. Das christliche `Alte Testament´ (und später – im Fischezeitalter – der daraus extrahierte Koran) begründen sich in dieser jüdischen Offenbarung der `Tora´.

 

 

 

Morija

Das Widderzeitalter hatte mit dem Augenblick begonnen, als Abraham auf dem „Berg in der Nähe Jerusalems, der später Golgatha genannt werden sollte“ (Ephraim der Syrer), auf dem Berg Morija (der heutige Tempelberg) den Widder schlachtete, den ihm ein Engel zur Opferung gab, statt seines Sohnes Isaak. Der unbedingte Gehorsam, mit dem Abraham bereit war, der Forderung Gottes zu folgen, seinen geliebten Sohn zu schlachten (wie es in damaliger Zeit bei den Anbetern des Baals keine Seltenheit war), lässt sich wohl nur als Prüfung deuten. Diese Bereitschaft Abrahams, seinen Sohn zu opfern, (die der Engel im Auftrag Gottes im letzten Augenblick verhinderte), schaffte die Voraussetzung dafür, dass Gott bereit sein würde, später Seinen Sohn der Menschheit zu opfern.

 

 

Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Sklaverei

In der semitischen Ahnenfolge der Nachfahren Abrahams war aus den 12 Söhnen Jakobs (Israels) bald ein Volk geworden, das längere Zeit in Ägypten (zuerst als die hochangesehene Sippe des Pharaovertrauten Josef – dann als geknechtetes Sklavenvolk) zugebracht hatte und dort zahlreich geworden war. Am Wechsel der Zeitalter stand der Auszug dieses Volkes aus Ägypten nach `Kanaan´, in das verheißene Land der Väter, der Urheimat Abrahams. Sie hatten zu ihrer Identität nicht nur das Urevangelium ihrer direkten Vorfahren von Noah über Sem bis auf Abraham und den 12 Stämmen aus der vorsintflutlichen adamitischen Kultur mündlich überliefert, sondern auch die altägyptische spirituelle Anschauung und deren Wissen vom Sein assimiliert. Diese Führung zeichnete sie einmal mehr als das „Auserwählte Volk Gottes“ aus. Moses war als Eingeweihter in die ägyptischen Mysterien auch in Kenntnis des durch Noah überlieferten Urevangeliums, das Testament des Zweiten Bundes. den Gott. Diesen Bund, den Gott nach dem Bruch des Ersten Bundes durch Adam und Eva durch Noah mit der Menschheit schloss und in Abraham segnete, hielt Er nun durch die Befreiung „Seines Volkes“ aus Ägypten offensichtlich wunderbar. Durch die „7 Plagen“ befreite Gott die Israeliten aus dem Machtbereich des Pharaos und der ägyptischen Knechtschaft und führte sie auf jenem langen Treck (40 Jahre) durch die Wüste. Denn nicht nur, dass Er ein wehrloses Volk aus der Gewalt eines mächtigen Unterdrückers riss, Er tränkte und ernährte es auch auf dem vierzigjährig langen Weg durch die Wüste.

 

 

Die Stimme Gottes im brennende Dornbusch:  “Ich bin, der Ich bin.”

Das Goldene Kalb

Und wieder brach der Mensch, wie schon zuvor beim Sündenfall im Paradies und der Erbauung des luziferischen Götzenthrons babylonischer Magie, den Bund mit Gott, indem dieser undankbare Auserwählte dort in der Wüste, trotz aller ihm ersichtlichen göttlichen Wunder, ein `Goldenes Kalb´ goss.  Ein Goldenes Kalb ( – das eigentlich ein Stier hätte werden sollen, doch dafür reichte das Gold nicht).  Ein Stier! Die Remineszenz an die babylonischen Magier, deren Magie zum Sturz des Turmes zu Babel geführt hatte. Das Auserwählte Volk huldigte dem Mithraskult und betete den Satan an! Und das gerade in jenem Augenblick, als Moses auf dem Berg Sinai von Gott die `Zehn Gebote´ empfing. Kein Wunder, dass er, als er vom Sinai herunterkam und das Volk um das Goldene Kalb herum tanzen sah, die Gesetzenstafeln aus Stein vor Wut zerbrach.

 

 

 

Andreas Klinksiek

 

 

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