DIE REGIERUNG DES FRIEDENS

 

 

Bis jetzt hatte noch jede Menschheitsepoche ihre Herrscher.

Die Hierarchie ist ein uraltes Paradigma, das durch das Massenbewusstsein tief in die DNS der Menschen einge-schrieben ist.

Im Grunde ist auch nicht wirklich etwas gegen hierarchische Strukturen einzuwenden, die in allen Bereichen des Mikro- und Makrokosmos als kosmisches Ordnungsprinzip vorkommen. Auch die Kommunikations- und Verantwortungsstrukturen der Neuen menschlichen Gesellschaft werden hierarchisch sein, wenngleich diesen Hierarchien nun keine Wertigkeit mehr von hoch oder tief, von wertvoll oder weniger wertvoll beigemessen wird, da jeder Mensch – gleich ob er viel oder wenig Verantwortung in der Gemeinschaft trägt – in seiner Einzigartigkeit und Göttlichkeit gesehen wird.

Diese Erkenntnis schließt jede Herrschaft – wie sie in der unzivilisierten Gesellschaft ausgeübt wurde – aus, weil nun weder Macht noch Geld die Verantwortlichen korrumpieren können, da Jedem Alles und Nichts gehört und alle über die Autorität der absoluten Selbstbestimmung verfügen.

 

 

 

Wer regiert den Neuen Menschen?

 

 

3.1     Kein Mensch herrscht

          mehr über einen anderen Menschen.

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Was bedeutet das?

 

Diese Manifestation ist die logische Konsequenz der Grunderkenntnis:

 

„Jeder Mensch ist verantwortlich nur für sich selbst.“

 

Aus dem Blickwinkel wahrer Erkenntnis betrachtet, ist kein Mensch besser als ein Anderer. Alle haben, was sie haben, als Geschenk des Lebens empfangen. Das Herrschaftsprinzip ist als Relikt des rückständigen bipolaren Denkens abgeschafft. Demzufolge konnte es nur deshalb „Herrscher“ geben, weil es auch „Beherrschte“ gab. Weil es in der Natur der Unter-drückung liegt, dass die Unterdrückten sich von dem Druck zu befreien suchen, nur um sich selbst als Unterdrücker aufzuwerfen, machte das unzivilisierte Herrschaftsprinzip in der Menschheitsgeschichte wirklichen Frieden unmöglich.

 

Im Friedensreich der zivilisierten Gesellschaft sucht Niemand mehr die Herrschaft über einen Anderen zu erlangen – sondern nur noch über sich selbst.

 

 

 

3.2    Das Licht der Wahrheit leuchtet im Erkennen

         eines Jeden in ihm Selbst.

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Was bedeutet das?

 

Sowenig Jemand einen Anderen innerlich binden kann, sowenig kann Jemand einen Anderen innerlich befreien. Das kann durch die Erkenntnis der Wahrheit nur Jeder selber tun.

Der erste Schritt zu dieser innerlichen Befreiung ist die Erkenntnis der Bindungen, mit denen man sich innerlich selbst gebunden hat. Für diese Bindungen kann man Niemanden verantwortlich machen. Wenn man die Schuld für seine Bindungen im Außen sucht, kann man im Innen keine Befreiung finden. Es gibt da keine Schuld. Vielmehr liegt im Erkennen dieser Bindungen der Weg zur Befreiung verborgen.

 

Was sind die Bindungen?

Sie bestehen darin, Irrtümer für wahr zu halten. Denn solange sich Jemand irrtümlich für etwas hält, was er in Wahrheit nicht ist, kann er nicht er Selbst sein.

 

Worin besteht die Befreiung?

Wenn der Mensch aufhört sich mit etwas zu identifizieren, was er nicht ist, wird er erkennen: Das Licht der Wahrheit leuchtet als sein wahres Wesen schon immer in ihm. Er konnte es nur nicht wahrnehmen.

 

Die Erkenntnis der Wahrheit ist also das Erkennen des Lichtes in sich selbst, das – als das Eine Licht allen Lichtes – in allem lebt, was lebt. Somit ist das Erkennen des Lichtes der Wahrheit das Erkennen der Göttlichkeit in sich selbst. In diesem Licht gibt es keinen Irrtum – und keine vermeintliche Trennung mehr.

 

 

 

3.3     Die Freude der göttlichen Gegenwart

           ist in jedem Herz gegenwärtig.

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Was bedeutet das?

 

Hat der Mensch mit dem Licht der Wahrheit das ewige Leben und die Göttlichkeit in sich selbst gefunden (– und damit auch in allen Mitmenschen und allem, was lebt und ist), ist der alte unzivilisierte Zustand des „Sich-getrennt-Erlebens“ ein für allemal überwunden. Wir sind Eins mit uns Selbst und in der Liebe Gottes, die in den Herzen aller wohnt, Eins miteinander.

 

 

„Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt,

der bleibt in Gott und Gott in ihm.“

(Johannes 4, 16)

 

 

Das ist der eigentliche Grund, warum kein Mensch mehr über einen anderen herrscht:

Von nun an regiert die Liebe in den Herzen. Das ist die wahre Freude der Gegenwart. Anstatt über die Anderen herrschen zu wollen, eilt nun Jeder dem Anderen zuvorzukommen, ihm bestmöglich zu dienen.

 

 

 

 

3.4     Die Liebe Gottes Selber wirkt das Heil.

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Was bedeutet das?

 

Die Bedeutung dessen ist mit dem Verstand nicht zu fassen. Keine irdische Sprache hat ein Wort für diesen Zustand himmlischer „Glückseligkeit“, der mit dieser heilwirkenden Gegenwart der Liebe in den Herzen der Menschen verbunden ist.

 

 

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen

durch den Heiligen Geist.“

(Römer, 5,5)

 

 

Dieses Ganz-und-Vollkommen-Heil-Sein entzieht sich solange jedem menschlichen Fassungsvermögen, bis man es als vollkommene Beglückung wahrhaft an und in sich erfahren wird. Hätten wir noch unheiligen Menschen der derzeit noch weitgehend unbewussten Menschheitskultur nur eine leise Ahnung von diesem zum Vollen gekommenen Heil, eilten wir noch Heute, diese himmlische Gegenwart in uns zu finden.

 

Bis dahin dürfen wir getrost der Liebe Gottes vertrauen, dass Sie dieses Heil dereinst sicher in uns wirken wird (und jenseits von unserer beschränkten Wahrnehmung in Raum und Zeit bereits von Ewigkeit in unserer göttlichen Vollkommenheit gewirkt hat). Doch nicht so, dass Sie es uns aufdrängt oder als Ihren Willen aufzwingt, sondern nur, indem wir die Liebe herzlich erwidern und bewusst zu Dem erwachen, was wir sind.

 

 

„Dein Geist ist Eins mit Gottes Geist.“

(Ein Kurs in Wundern, 4, IV, 7)

 

 

O, glückseliger Planet,

der mit dem Liebeerwachen der Menschheit

in der Gegenwart der Liebe Gottes

zu nie geahnter Blüte erwacht:

Der Himmel kommt auf die Erde herab.

 

 

„Das Alte ist vergangen,

siehe, es ist alles neu geworden!“

(2 Korinther 5,17)

 

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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