Die Schwingungen des Bewusstseins

Die Harmonikale Schwingungswirklichkeit

Die Weltsicht des Goldenen Zeitalters eines ganzheitlichen Seins, in dem der Mensch sich all-einig in der Gegenwart Gottes wahrnahm, zersplitterte, als er sich getrennt von Gott zu wähnen begann.

Im spärlichen Verstandeslichtes der Selbst- und Gottentfremdung wurde die wunderbare Wirklichkeit zur Laterna Magica der Illusionen.

Doch die Splitter des einstmals ganzheitlichen Spiegels werden sich nahtlos zusammen fügen, wenn wir uns unseres wahren Wesens erinnern. Dann werden wir uns über unsere beschränkte bipolare Wahrnehmung zum Eins mit Allem Sein erheben. Denn auch dies bedeutet das Wort „Harmonik“: Alles in Einem – und das Eine in Allem.

In dieser Wahrheit werden wir erkennen, dass auch die scheinbar unvereinbaren Weltbilder von Spiritualität und Wissenschaften schon immer untrennbar Eins waren und es als verschiedene Perspektiven der Höheren Wirklichkeit auch immer sein werden. Die Universelle Harmonik verbindet die verschiedenen Sichtweisen in ganzheitlicher Schau.

Das Klang-Universum der Schwingungs-Matrix

Das Licht, in seinen sicht- und unsichtbaren Frequenzen – wie der Klang in seinen hör- und unhörbaren Schallwellen – sind elektromagnetische Schwingung unterschiedlicher Wellenlängen.

Wenn zwar nur der geringste Teil der Schwingungs-Matrix dem menschlichen Auge sicht- und seinem Ohr hörbar wird, so beweist doch das Einschalten eines Radio- oder Fernsehgerätes die Existenz der Rundfunk- und Fernsehfrequenzen.

Die unsachgemäße Berührung der Schwingungsfelder des Wechselstromes verdeutlicht durch einen Stromschlag anschaulich die Energie der Elektrizität, die wie das Licht oder der Klang physikalisch nichts anderes sind, als spezielle Spektren jener Matrix, die alles was ist miteinander verbindet und in Beziehung zueinander setzt.

Ob Strahlen, Wellen oder sich durch entgegengesetzte Plus- und Minus-Polung anziehende oder abstoßende Teilchen – all dies sind nur verschiedene Erscheinlichkeiten desselben: die Wirkung von Licht und Klang als energetische Schwingung des Bewusstseins.

Manche dieser Strahlen-Wellen-Teilchen (beispielsweise der nichtionisierende Bereich der optischen Strahlung) durchdringt die Haut nicht. Andere gehen durch den menschlichen Körper hindurch – wie zum Beispiel die ionisierenden Röntgenstrahlen (im ExaHz Frequenzbereich 1017 – 1020 Hz), andere wirken im Körper (Lichtphotonen im Wellenlängenbereich von 200 bis 800 Nanometer).

Das menschliche Auge nimmt nur einen vergleichsweise winzigen Teil dieser Frequenzen als sichtbares Licht wahr.

Die Sehfähigkeit unseres Auges umfasst gerade eine Oktave des Frequenzbereiches der elektromagnetischen Schwingung des Lichtes: die 7 Farben des Regenbogens.

Schon das Ultraviolett, das doppelt so schnell wie dunkelrotes Licht strahlt – also eine Oktave höher – und die Infrarotstrahlung, die eine Oktave tiefer schwingt, wird vom menschlichen Auge nicht mehr wahrgenommen.

Wenn dem menschlichen Ohr zwar schon eine relativ größere Schwingungsbandbreite hörbar wird, so sind doch auch die Wellenlängenbereiche der akustischen Wahrnehmung nur ein winziger Teil der Schwingungen, die in den Skalen der Matrix des Lebens die Mikro- und Makrokosmen durchschwingen.

Das menschliche Ohr nimmt den Schall durch Druckschwankungen in der Luft auf. Gerade 20 Hz (= 20 Schwingungen pro Sekunde) werden noch als tiefer Ton gehört. Töne die tiefer als 20 Hz sind, nennt man Infraschall. Wale und Elefanten hören bis zu 4 Hz.

Tiefe Töne schwingen langsamer – hohe Töne schneller. Im hohen Frequenzbereich hört ein gutes Gehör bis zu 20 Kilohertz. Höhere Frequenzen als 20.000 Hz werden Ultraschall genannt. Manche Tiere (Fledermäuse und vermutlich auch einige Delphinarten) können Bereiche dieses Schwingungsfeldes wahrnehmen.

Motten hören Frequenzen des Ultraschalls bis zu uns unvorstellbaren 500.000 Hz.

Dies nur zur Veranschaulichung der Begrenztheit der sinnlichen Wahrnehmung des Menschen, der normalerweise nicht einmal seinen eigenen Herzschlag bewusst wahrnimmt.

„Alles ist Schwingung“

Der Begriff „Schwingung“ reicht himmelweit über eine bloß physikalische und technische Definition hinaus.

Das Schwingungsgeflecht des morphogenetischen Feldes der „Matrix des Lebens“ wird von einer planvollen, geistigen und höchsten Bewusstseinskraft gewirkt, die von der längsten bis zur kleinsten Wellenlänge das All mit Licht und Klang erfüllt.

Sollte der einzige Unterschied der verschiedenen Weltbilder – des wissenschaftlichen und des glaubenden – darin liegen, welchen Grad an Bewusstsein man dieser Kraft zutraut? Dann sind alle Anschauungsunterschiede durch die eine Frage überwunden: Wie könnte Energie Bewusstsein hervorbringen, wenn sie nicht selber vollkommenes Bewusstsein wäre?!

Nein, das Universum ist nicht zufällig entstanden, sondern vielmehr verwirklicht sich das Leben selbst nach geordnetem göttlichen Plan, der auf die Vervollkommnung und Vergöttlichung der Schöpfung zielt.

Dieser Plan des Höchstbewusstseins, der jenseits von Raum und Zeit im Hier und Jetzt des Akasha bereits ewige Wirklichkeit ist, hat – bevor der Schöpfer Seine „Ebenbilder“ ins ewige Sein rief – sicher alle Möglichkeiten des Werdeprozesses bedacht.

Schwingungstheorien der Wissenschaften

Wenn die Naturwissenschaften die Phänomene der energetischen Schwingungen erforschen, definieren sie grundsätzlich dasselbe, was das ganzheitliche Weltbild der Universellen Harmonik seit Jahrtausenden überliefert.

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass diese energetischen Wirkkräfte von den Naturwissenschaften derzeit zumeist noch separiert und als blindwaltende Kräfte gesehen werden.

Die ganzheitliche Sicht der Harmonik hingegen erkennt den gemeinsamen planvollen geistig-energetischen Ursprung und die Wechselwirkung aller elektro-magnetischen Wellen.

Weil aber die energetische Wirklichkeit von Schwingung auf eine bloß physikalische und technologische Anwendbarkeit reduziert, den geistigen Ursprung und die ganzheitlichen Wechselwirkungen innerhalb der Matrix verkennt, weiß man heutzutage zumeist nur von Teilaspekten der universellen Schwingungswirklichkeit.

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