FairNet – Ziele

https://i0.wp.com/www.harmonic21.org/wp-content/uploads/2016/12/Emblem-FairNet-1.jpg?w=700

 

Wer regiert das Internet?

 

Wem gehört dieses neuzeitliche Medium globalen Wissenstransfers?

 

Es gehört der Menschheit, die es auch dringend braucht, um den Herausforderungen der Gegenwart begegnen zu können, die sie systematisch in den letzten Jahrhunderten ökologisch und gesellschaftlich heraufbeschwor.

Wie kein anderes Medium ist das Internet geeignet einen globalen konstruktiven Dialog des 21. Jahrhunderts zu fördern. Noch ist die Internetkommunikation weitgehend frei. Dafür, dass es so bleibt, setzt sich der InternetKulturVerein „FairNet“ ein. Er wird als basisdemokratische Open-Source-Community ein Gespräch in den Sprachen der Welt über diese und andere gesellschaftsrelevanten Fragen moderieren.

Die Vision des Vereins ist ein kreativer Umgang mit den neuen Medien. Deshalb unterstützt er die InternetKultur und ethisch und ökologisch verantwortliches Handeln.

 

„FairNet“ lädt zu persönlichem Engagement für das Gemeinwohl und zur interaktiven Beteiligung am globalisierten Dialog der Gegenwart ein.

 

connected-plug-in

 

Vereinsziele

 

  • Förderung eines konstruktiven Umgangs mit den neuen Medien;
  • Die Unterstützung ethisch und ökologisch verantwortlichen Handelns;
  • Die Verbreitung von Informationen zur Erkenntnis des spirituellen und ganzheitlichen Wesens des Menschen;
  • Die Moderation des gesellschaftlichen Dialogs der Gegenwart.
  • Die allgemeine Nutzbarmachung der logistischen Kommunikationsstrukturen der WeltKulturMesse „fair21“ für öffentliche Belange;
  • Die Definition der ethischen und sozialpolitischen Statuten der WeltMesse;
  • Die Förderung eines synergetischen Austauschs von Kulturinteressiertenund Kulturschaffenden mit dem Ziel der Etablierung des Künstler-Netzwerks „Culture21.net“, das alle Bereiche der Produktion, Präsentationund des Vertriebs von musischen und künstlerischen Projekten vernetzt;
  • Die Entwicklung von Serviceprogramme zum kostenlosen Gebrauch;
  • Die interaktive und integrative Einbeziehung des Internetpublikumsund die Förderung von persönlichem Engagement.
  • Dem Verein FairNet wird es durch die virtuelle Infrastruktur des Netzwerks „21“ möglich sein – nach Beschluss der Mitgliederversammlung und seinem Auftrag gemäß – die Kunst, Kultur und Bildung und den gesellschaftlichen Dialog auf vielfältige Weise zu fördern.
  • Eine der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins ist der Aufbau eines internationalen Redaktions-Netzwerkes. Diese „Open-Source-Redaktion“ wird die Infrastruktur der WeltKulturMesse um ehrenamtliche Kompetenz erweitern. „Online-Redakteure“ und Kulturschaffende aus aller Welt werden vom Verein „FairNet“ zu ideellem Engagement und kreativer Beteiligung eingeladen.

 

Die freie Mitarbeit – beispielsweise an einem globalen Kulturmagazin oder einem interaktiven Lexikon der Kulturen der Welt – ist ein Engagement mit Eigennutz. Denn die ehrenamtliche Redaktionstätigkeit wird den Beteiligten durch Rückgriff auf ein fruchtbares Inspirationsfeld eine Erweiterung ihres persönlichen Aktionsradius bieten und Kontakte- und Synergien fördern.

 

Angesprochen zur Gründung einer Dependenz (Regionalredaktion) in ihrem jeweiligen geographischen und kulturellen Umfeld sind alle Kulturschaffenden in den sich stetig ausdehnenden Weiten des Netzes überall auf dem Planeten, die sich mit den Statuten des Vereins identifizieren.

Das Ziel ist, in jedem Land der Erde mit mindestens einer Dependenz zu interagieren. Aufgabe dieser Regionalredaktionen wird es sein, den gesellschaftsrelevanten Dialog, den das Netzwerk des Vereins initiiert, im jeweiligen Sprachraum zu moderieren. Auf diese Weise werden schließlich in kontinuierlicher Entwicklung alle Sprachen der Welt in den Dialog einbezogen.

 

Contract 21

 

Die angedeuteten Risiken eines Missbrauchs der Neuen Medien – sei es durch machtpolitische Kontrolle, oder durch die Beherrschung ausschließlich kommerzieller Interessen – hätte das Vertun einer großartigen Chance zur Nutzung der modernen Technologien mit Gemeinnutz zur Folge. Deshalb sieht der Verein eine seiner Aufgaben in der Initiierung einer öffentlichen Diskussion. Das Medium Internet ist mit gesellschaftlichen Fragestellungen verbunden, die nicht nur die „virtuelle Realität“, sondern auch die Wirklichkeit der globalen Menscheit sehr direkt betreffen. Es geht nicht nur um allgemeingültige Definitionen von Regeln und Gesetzen in der „virtuellen Welt“, sondern ebenso um ein verbindliches Regelwerk der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts.

Während die Staatswesen noch in tradierten Strukturen und Grenzen funktionieren, haben multinationale Konzerne längst Voraussetzungen geschaffen, die auf kurzfristigen Profit zielen, anstatt den Gemeinsinn zu kultivieren. Die Folgen für die Sozialwesen der Länder und das globale Ökosystem sind schon jetzt unübersehbar.

Das WorldWideWeb ist mit diesen Fragestellungen eng verbunden. Sowenig es bislang allgemein gültige Regeln oder der Menschheit verpflichtete Ziele gibt, sowenig existieren derartige Verhaltensregeln im virtuellen Raum.

 

Weder in der „globalisierten“ Welt noch in den neuen virtuellen Welten gibt es verbindliche Regeln, die nach ethischen, sozialen und spirituellen Zielsetzungen die „Governing Rules“ bestimmen würde. Dieses Vakuum wird derzeit von Interessen ausgenutzt, die weder dem Anspruch des Gemeinsinns, noch der ökologischen Botmäßigkeit entsprechen.

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Internetanbieters reichen hier nicht mehr aus. Denn bei der Klärung dieser Fragen geht es um nicht weniger als die Entscheidung, ob das System den Global Players absolutistische Vollmachten erteilt (wie einst den Fürsten in feudaler Zeit), oder eine demokratisch legitimierte Organisation ein internationales Regelwerk für die Entwicklung der virtuellen Welt erarbeitet. Es darf angenommen werden, dass die Menschheit den Problemen, die ein exzessiver Materialismus heraufbeschwor, nur durch Besinnung auf höhere Werte und Gemeinsinn begegnen können wird. Die geistige, ethische und soziale Entwicklung des Menschen muss mit seinem technologischen Fortschritt Schritt halten. Hier setzt der weltkulturelle und humanistische Auftrag des Vereins „FairNet“ ein. Es geht um nicht weniger, als den verantwortlichen Umgang mit dem epochal neuen Medium „Internet“.

 

Zum Zweck der Diskussion und der Abstimmung über die Inhalte eines allgemein gültigen „Gesellschaftsvertrags der virtuellen Gesellschaft“, initiiert der Internet-KulturVerein innerhalb der globalen Strukturen der Messe auch das Projekt: „Contract21“.

 

Möglich, dass dieses Regelwerk des zwischenmenschlichen Umgangs im virtuellen Cyberspace, konstruktiv auf die „wirkliche“ globalisierte Welt rückwirkt. Denn noch fehlt auch hier ein Gesellschaftsvertrag, der die Bedingungen in der ganzheitlichen Welt verbindlich regelt. Ohne einen solchen allgemeingültigen Gesellschaftsvertrag, der ethische, ökologische und soziale Gesichtspunkte in den Codex einbezieht, wird das Schicksal der Menschheit von den kurzfristigen Profitinteressen der multinationalen Konzerne abhängen.

Die zukünftige „WeltKulturMesse“ FAIR 21 stellt zur kommerziellen Inbesitznahme der virtuellen Räume, eine sozialpolitische und gesellschaftliche Alternative dar.
Contract21“ soll der Entwurf der Community21“ für das 21. Jahrhundert werden. Ihn gegen die bestehenden Machtverhältnisse durchzusetzen, wird nicht leicht, aber ein Erfolg birgt für alle eine große Chance.

 

Gut ist, was allen nützt.

 

cropped-AkademieEmblem.gif

 

Akademie der Harmonik

info(at)harmonic21.org