Die Kraft des Wortes

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„Am Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden,
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.“

Johannes 1,1

 

 

`A Bra C a D a B ra ´ heißt das Entstehungswort, durch das sich das Rad der Zeit in Gang setzte, als die Schöpfung begann. Von jeher übten sich Magier vergeblich daran, dieses Zauberwort zu decodieren. Dabei bedeutet ABraCaDa-bara lediglich: `A, B und C erschaffen das D´. Das ist der Schlüssel zu Bildung und geistiger Reife. Auf A folgen die anderen Schriftzeichen im Alphabet, jedes nach Plan und Gesetz des göttlichen Wortes, dessen mächtiges „Es werde!“ gleichzeitig vollbrachte Tat ist. Diese Kraft des Wortes ist als wirkende Schwingung zugleich Licht, Klang und Bewusstseinskraft.

 

 

Adam und Eva

 

Bevor Adam und Eva ihren Weg der Erkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Materie antraten (anstatt in der geistigen Schau und des Erlebens der Einheit mit Gott zu verbleiben), waren sie – mittels der ihnen gegebenen Sprache – zu Herrschern der Welt geworden. Sie schauten mit innerem Auge den wahren Kern der Dinge. Die Geistbegabung ermächtigte sie, das Wesenhafte des Erschauten zu erkennen und – durch die ihnen gegebenen Lautkräfte – die Namen der Wesen und Dinge zu benennen, wie diese sich ihnen zu offenbaren hatten. In der Urgeschichte der Menschheit bezeichnete das Wort also nicht nur symbolhaft den äußeren Gegenstand, sondern die Kenntnis des wahren Namens, der zugleich Herrschaft über das Benannte verlieh. Der noch geistverbundene Mensch war – Eins mit Gott, Eins mit dem Kosmos und mit seinem inneren Selbst – durch die göttliche Schöpferkraft begabt, mittels Lautschwingungen seine Ideen zu verwirklichen.

 

Die Degeneration der Sprache

Jedoch verließ der Mensch mit der zunehmenden Materialisierung seiner Gedanken und seiner Sprache diesen geistigen Ort Eden. Indem er sich getrennt von Gott zu wähnen begann. So wurde sein göttliches Selbst zum „Schein-Ich“ und so tauschte er diesen paradiesischen Ort geistigen Eins-mit-Allem-Seins mit der Schein-Realität der bipolaren Welt. Und nur weil derselbe Gott, der den Menschen einst mit dem Geist des Lebens und der Sprache begabte, uns aus Liebe zu diesem verlorenen Ort der Vollkommenheit und Kraft zurückführen will (wenn wir uns nur unseres geistigen Ursprung rückbesinnen wollten), wird es uns Nachkommen Adams und Evas möglich sein, die einst ungesegnete Frucht vom Baum der Erkenntnis – durch Erwachen zu geistiger Reife – in Zukunft gesegnet genießen zu können.

 

 

Weiterlesen:  „WIEDERFINDUNG DER WORTKRAFT“

 

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