Die Ursprache

 

Das Alter der Menschheit

Über die Datierung der bislang ältesten Knochenfunde von menschartigen Wesen (Australopithecus ramidus) in Ostafrika streiten sich die Gelehrten. Die Schätzungen des Alters reichen von zwei bis fünf millionen Jahre. Wie hat der Mensch der Steinzeit gesprochen? Hat er gesprochen?

 

Die Sprache der Vokale

Universell ist die Sprache der Vokale (Selbstlaute: a, e, i, o, u), die in allen Kultur- und Sprachräumen verstanden wird und mit denen schon Kinder ihre Gefühle zum Ausdruck bringen:

 

`aaa´  = Bewunderung oder Wohlfühlen mitteilen;

`eee´  = Aufmerksamkeit erregen;

`ooo´  = Freude oder Erstaunen zeigen;

`i i i´   = Abscheu erklären;

`uuu´  = Angst oder Unbehagen vermitteln;

und  in Lautverbindungen wie `aua´ = Schmerz ausdrücken.

 

 

Die Geistesgabe

Der Zeitraum von kaum mehr als 10.000 Jahren zurück in die Geschichte der Menschheit zum Anbeginn überlieferter Kultur und Sprache, ist nur ein Augenaufschlag in der Urgeschichte der Erde. Aber erst seit dieser Zeit spricht man von einer Zivilisation und Kultur der Menschheit. Was bewirkte so plötzlich, dass der Mensch, der bis dahin millionen von Jahren kaum größere Entwicklungssprünge gemacht hatte, auf einmal innerhalb der letzten 10.000 Jahre eine Hochkultur nach der anderen aufbaute?

Zweifellos war es die Geistbegabung, die den Menschen mit  Sternenweisheit, Geometrie, Mathematik, Sprache und Schrift in die Fähigkeit versetzte, eine Entwicklung zu vollziehen, die ihm offensichtlich millionen Jahre lang zuvor nicht möglich gewesen war – und auch weitere 10 millionen Jahre wohl nicht möglich gewesen wäre, wenn ihm nicht der Geist eine völlig neue Qualität des Bewusstsein eingehaucht hätte.

Im Gegensatz zur Annahme vieler `wissenschaftlicher´ Sprach-forscher, die auch die menschliche Sprache für ein `zufälliges´ Produkt der Evolution halten, soll hier insbesondere der Wahrheit folgender Thesen nachgespürt werden:

 

These 1:

Das Wort ist dem Menschen von Gott gegeben.

 

These 2:

Es gibt eine gemeinsame Ursprache, aus der alle Sprachen entstanden sind.

 

These 3:

Die Rückbesinnung auf das göttliche Urwort wird für die persönliche Entwicklung des Einzelnen, wie für die Menschheit im Allgemeinen eine große Bewusstseins-Entwicklung bewirken.

 

 

Die Sprachbegabung

Die Folge dieser Gabe war, dass der Mensch, nach millionen von Entwicklungsjahren, die ihn kaum über die Primaten erhoben hatten, mittels der Sprache, die ihm vom Geist gegeben wurde, nun Macht über die Natur gewann. Die ungeteilte geistige Schau, die Gott dem ersten (Geist-)Menschen mit der Geistesgabe gab, versetzte ihn in die Lage, das Wesen der Tiere, Pflanzen und Dinge im Garten Eden nicht nur im Grunde zu erkennen, sondern auch, sie bei ihrem wirklichen Namen zu benennen. Denn den wahren Namen zu kennen bedeutet Macht über das Benannte zu gewinnen.

 

 

„Und Gott der Herr machte aus (den Elementen der) Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sie benenne; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen.“ 1 Mose 2,19

 

Das Wort Gottes, dessen „Es werde!“ gleichzeitig vollbrachte Tat ist, war es, das den Menschen durch die Artikulationsfähigkeit aus seinem tierähnlichen Dasein erhob und ihm dadurch überhaupt erst ermöglichte, Gedanken zu denken und sie mitteilend auszusprechen. Diese Sprachbegabung schaffte ihm Verständnis und war die Voraussetzung dafür, sein Leben, anstatt wie bisher instinktgelenkt, fortan planmäßig zu gestalten. Sie ermöglichte ihm eine Kommunikation, die – über die bloße Artikulation körperlicher Bedürfnisse hinaus – ihn zum Mitschöpfer der Welt machen sollte. Die Fähigkeit mittels Lauten Gedanken zu artikulieren, die von anderen Menschen verstanden werden, bezeugt die geistige Kraft des Wortes. Insofern ist die Sprache Voraussetzung für jeglichen zwischenmenschlichen Dialog und jeden Austausch der Kulturen.

Ohne Sprache gäbe es keine sinnvolle Gemeinschaft unter den Menschen. Ohne Sprache wäre der Mensch noch heute kaum mehr als ein Tiermensch, wenn er sich seiner einstigen Sprach-begabung inzwischen auch so weit entfremdet hat, dass er kaum noch ahnt, was für geistige Kräfte im Wort ruhen. Diese zu wecken, wird ihm nur durch die Rückbesinnung auf den göttlichen Ursprung des Wortes gelingen. Die Sprache ist jene Schöpferkraft des Menschen, mit der er das Denken, Fühlen und Wollen seines Bewusstseins zum Ausdruck bringt. Je bewusster er ist, umso machtvoller ist die Wirkung seiner Worte.

 

 

 

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1 Comment on “Die Ursprache

  1. Who has the copyright of the truth? We all are drawing from the same pool.
    We just can hope that people copy and paste as quote with a link as we do.
    Elaah

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