Satzungsentwurf


§ 1      Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

1.       Der Verein führt den Namen: „FairNet e.V.
2.       Der Sitz des Vereins ist von der Mitgliederversammlung zu benennen
3.       Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht des Ortes einzutragen.
4.       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2      Zweck des Vereins

(1)    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne  des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff)  in der jeweils gültigen Fassung. Folgende Zwecke gem. Anlage 1 zu § 48 EStDV sollen verfolgt werden:

Aus Abschnitt A:

3.   Förderung kultureller Zwecke usw.

4.   Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe

7.   Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte usw.

10. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens usw.

12. Förderung der Entwicklungshilfe

Aus Abschnitt B:

2. Förderung kultureller Betätigungen, die in erster Linie der Freizeitgestaltung dienen.

(2)    Die Satzungszwecke des basisdemokratischen Vereins werden verwirklicht durch die allgemeine Förderung eines konstruktiven Umgangs mit den neuen Medien; die Moderation eines gesellschaftlichen Dialogs über relevante Fragen des 21. Jahrhunderts; und durch die Unterstützung ethisch und ökologisch verantwortlichen Handelns.

Dies geschieht insbesondere durch

1.    die internationale Nutzbarmachung der logistischen Kommunikationsstrukturen der WeltKulturMesse „Fair21“ für Belange von allgemeinem Interesse. Der Verein definiert als Partner der Organisatoren der virtuellen Messe „21“, deren ethischen und sozialpolitischen Statuten.

2.  „FairNet“ fördert persönliches Engagement für das Gemeinwohl und lädt zur interaktiven Beteiligung an den Vereinsaktivitäten ein.

3.     Der Verein fördert den Austausch von Kulturinteressierten und Kulturschaffenden mit dem Ziel der Etablierung des Künstler-Netzwerks „Culture21.net“. Hier finden Künstler/innen aus allen Bereichen des Kulturschaffens, nebst kostenlosen Informationen zu Produktions- und Vertriebsprozessen, auch Möglichkeiten zum Exchange und zur Präsentation ihrer Kunst.

4.     Der Verein unterstützt die Entwicklung von Serviceprogrammen zum freien Gebrauch durch die Internetöffentlichkeit.

5.   Der Verein initiiert den Aufbau eines weltweiten Redaktions-Netzwerkes, das als multilinguale „Open-Source-Community“ die Infrastruktur der zukünftigen WeltKulturMesse „Fair21“ erweitert und die Herstellung eines globalen Dialoges über Grundfragen des Lebens und den Weg der Menschheit im 21. Jahrhundert zum Ziel hat.

 

§ 3      Selbstlosigkeit

(1)    Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)      Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen  aus Mitteln des Vereins erhalten.

(3)      Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösungen oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4)      Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4      Mitgliedschaft

(1)    Ordentliche Mitglieder

Direkte oder ordentliche Mitglieder können einzelne natürliche Personen werden, die sich mit den Vereinszielen identifizieren. Der Antrag auf direkte Mitgliedschaft erfolgt schriftlich gegenüber einem Mitglied des Vorstands. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheidet der Vorstand.

Der jederzeit mögliche Austritt ordentlicher Mitglieder geschieht (außer durch Tod)    a)         durch schriftliche Austrittserklärung bei halbjähriger Kündigungsfrist                b)         durch Beschluss der Mitgliederversammlung bei vereinsschädigendem Verhalten – mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(2)  Außerordentliche Mitglieder (Internet-Mitgliedschaft)

Jede Person der Erde kann indirektes Mitglied des Vereins (den Gesetzen ihres Landes entsprechend) via Internet werden. Sie kann sich aktiv – in Anwendung der Kommunikationsstrukturen des Vereins im Internet – und auch in Ausübung von ehrenamtlichen Funktionen engagieren. Die Mitgliedschaftsregistrierung und Kommunikation erfolgt im Internet-Dialog, über den optional auch die Austrittsformalitäten abgewickelt werden können.

 

§ 5      Beiträge

Die außerordentliche Mitgliedschaft ist beitragsfrei. Über die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen der ordentlichen Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder.

 

§ 6      Organe und Einrichtungen

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden.

 

1.       Die Mitgliederversammlung

a)   Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern; indirekte Mitglieder können an ihr im Internetdialog beratend teilnehmen.

b)      Die im ersten Quartal jeden Jahres stattfindende ordentliche Mitglieder-Versammlung beschließt über die Entlastung des Vorstandes, die Wahl bzw. Bestätigung des Vorstandes und über Satzungsänderungen.

c)          Wenn es das Vereinsinteresse erfordert, oder wenigsten ein Viertel der  Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Grundes beim Vorstand beantragt, muss der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

d)          Die Einladung zu einer Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit zweiwöchiger Frist schriftlich an alle Mitglieder per eMail. Die Frist beginnt mit dem Datum des Einladungsschreibens. Außerordentliche Mitglieder sind an Diskussionsprozessen per Internet zu beteiligen.

e)        Die Mitgliederversammlung ist mit einfacher Mehrheit der erschienenen ordentlichen Vereinsmitglieder beschlussfähig, soweit nicht andere Mehrheiten durch die Satzung vorgesehen sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

f)               Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich. Für Änderungen des Vereinszweckes ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung hingewiesen wurde. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Der Mitgliederversammlung ist zu berichten. Satzungsänderungen sind vom Vorstand beim Amtsgericht anzumelden.

g)       Ein Beschluss der Vereinsmitglieder kann durch den Vorstand auch auf schriftlichem Wege herbeigeführt werden, wenn die ordentlichen Mitglieder dem in den erforderlichen Mehrheiten schriftlich zustimmen. Die Zustimmung der ordentlichen Mitglieder hat originalschriftlich oder per zertifizierter eMail zu erfolgen.

h)         Die Mitgliederversammlung wählt eine(n) Versammlungsleiter(in) und eine(n) Protokollführer(in). Über Beschlüsse ist Protokoll zu führen, das, von der/dem Versammlungsleiter(in) und einem Vorstandsmitglied unterschrieben, jedem ordentlichen Mitglied zugeleitet wird.

 

2.       Der Vorstand

– der/die Vorsitzende;

– der/die stellvertretende Vorsitzende;

– die Kassenwartschaft.

 

a)         Der Vorstand verfolgt die Zwecke des Vereins im Rahmen der Satzung und der Richtlinien des Beschlusses der Mitgliederversammlung, die ihn jährlich durch mehrheitlich gefassten Beschluss bestellt oder bestätigt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt.

b)          Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch jedes Vorstandsmitglied vertreten. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit  und alleinvertretungsberechtigt.

c)         Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins ehrenamtlich.

d)         Aus wichtigem Grund kann der Vorstand oder ein Vorstandsmitglied auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durch absolute Mehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder abberufen werden. In diesem Fall beruft die Mitgliederversammlung bis zur Neuwahl einen kommissarischen Vorstand. Änderungen des Vorstands sind beim Amtsgericht anzumelden.

e)         Der Vorsitzende bzw. der stellvertretende Vorsitzende werden ermächtigt, Verträge mit Mitgliedern und Dritten abzuschließen, um Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen erstatten zu können. Diese Verträge sind der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

f)          Vorstandssitzungen können von jedem Vorstandsmitglied einberufen werden. Es müssen mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sein. Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren und allen ordentlichen Mitgliedern zuzuleiten.

g)         Vorstandssitzungen sind im Allgemeinen mitgliederöffentlich. Der Vorstand kann sachkundige Berater zu seinen Sitzungen hinzuziehen.

 

§ 7      Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 8      Vermögensverwertung bei Vereinsauflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins zu gleichen Teilen an – durch die Mitgliederversammlung zu benennende Institutionen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige bzw. karitative Zwecke zu verwenden haben.

 

1.         ___________________

2.         ___________________

3.         ___________________

 

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

 
 

______________, den

Unterschriften der Gründungsmitglieder

 

Herzlich willkommen!

 

FairNet Community

 

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