Elisabeth Kübler-Ross

Reden klarsichtiger Persönlichkeiten im Blog 21

Teil 14

todlebenVOM STERBEN UND DEM TOD

“Der Tod ist eine Tür.

Auf der einen Seite steht “Eingang”

– auf der anderen “Ausgang.”  

(Thorwald Detlefzen)

Kaum etwas wird in unserer heutigen Menschheitsgesellschaft des 21. Jahrhunderts mehr verdrängt als das Sterben und der Tod. In dieser Verdrängung wurzelt der Wahnsinn unserer Zeit. Nichts ist uns zum Verstehen unseres ganzheitlichen Seins notwendiger, als den Tod als den Höhepunkt oder die Erfüllung unseres Lebens zu verstehen.

Davon erzählt die buddhistische Geschichte von den Libellen-Larven im Schlamm auf dem Grund des Tümpels: Wenn für eine von ihnen die Zeit gekommen ist, klettert sie einen Schilfhalm hoch, um an die Oberfläche des Tümpels zu gelangen. Doch die anderen versuchen sie aufzuhalten und rufen: “Bleib hier! Niemals ist jemand von dort zurück gekommen.” Doch jene zeitreife Libellenlarve – auf ihrem Weg ins Licht – hört sie nicht mehr. Sie erreicht die Wasseroberfläche und breitet ihre Flügel aus, um sich in die Lüfte zu erheben.

 

Elisabeth_Kübler-Ross

ELISABETH KÜBLER-ROSS

Elisabeth Kübler-Ross (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit sowie mit Nahtoderfahrungen und gilt als Begründerin der Sterbeforschung.

Sie teilte das Sterben in fünf Phasen ein:

Nicht-Wahrhaben-Wollen und Isolation,

Zorn,

Verhandeln,

Depression,

Zustimmung.

Das Buch war eine Sensation und ein Bestseller, es gehört zum Lehrmaterial an Universitäten in aller Welt und führte dazu, daß Hospize entstanden, in denen todkranke Menschen auf ihr Ende vorbereitet wurden.

“Mein Tod wird für mich wie eine herzliche Umarmung sein”.

“Wir sollen leben, bis wir sterben”,

“Keiner stirbt allein.”

“Jeder wird in unbegreiflichem Maße geliebt.”

 

Kübler-Ross schwärmt in ihrer Autobiographie vom Nirvana: Das sei ein Ort, “an dem wir weiter wachsen und singen und tanzen, an dem wir mit unseren Lieben zusammen sind und von mehr Liebe umgeben werden, als wir uns vorstellen können”.

 

Das Ende des diesirdischen Lebens ist der Anfang des jenseitigen Lebens. Also keine Furcht vor dem Tod. Lassen wir uns von der Pharmaindustrie nicht einreden, dass sie der Garant unseres Lebens sei. Nein, sie hält aus Profitgründen milliarden von Menschen in Abhängigkeit von ihren Mittelchen. Nein, Garant unseres ewigen Lebens ist allein die in unseren Herzen erwachte Liebe.

 

Die ewige Gegenwart der Liebe, Wahrheit und Freude mit uns – hier wie dort!

 

Nähere Informationen:

Über Nahtoderfahrungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross

Was der Mensch in der Sterbephase und nach dem Tod die Seelen erleben

 

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