Universelle Harmonik

Die Brücke zwischen Natur- und Geisteswissenschaften

Pythagoras überlieferte ein viel älteres harmonikales Geistwissen, das – als einstmals göttliche Geistesgabe – dem Menschen, als Erinnerung an sein ehedem ganzheitliches Sein, nunmehr nur noch sehr relikthaft im Gedächtnis ist. So folgen wir in Erwartung großartiger Enthüllungen dieser Höheren Wirklichkeit den Spuren des Pythagoras durch die Geschichte, die über Michelangelo, Kopernikus und Johannes Kepler direkt zur modernen Weltraumforschung führt.

Pythagoras war es, der am Monochord die Einheit von Musik und Mathematik, und die Wirksamkeit des Geistes in der Stofflichkeit bewies. Er war der Botschafter einer mathematisch-musikalischen und spirituellphilosophischen Sicht, die auch heute noch universelle Gültigkeit hat, weil sie überkosmisch, zeitlos und ganzheitlich ist. Kultur, Natur und Spirit sind eins. Die verschiedenen Sichtweisen der unüberschaubar und zahllos gewordenen akademischen Fakultäten und Disziplinen sind Falten eines Fächers. Die Harmonik kann dazu beitragen, die vielen Perspektiven der Einzelwissenschaften zu einer schlüssigen Gesamtperspektive der Einheit von Allem mit Allem ganzheitlich zu verbinden. Dabei geht es um eine echte Fusion der Geistes- und Naturwissenschaften, die auf Grundbegriffen wie Sinn, Ethik und Ganzheitlichkeit aufbaut, was zweifellos großartige Entwicklungen der spirituellen Erfahrungswelt des Einzelnen, des technischen und kulturellen Fortschritts im allgemeinen und der Regeneration der geschändeten Natur und zur Folge haben würde.

Es geht darum, die in der Menschheitsgeschichte in Vergessenheit geratenen Wissens-, Erfahrungs- und Erkenntnisschätze zu erinnern. Alles, was für ein lebendiges Verstehen nötig ist, ist da. Es bedarf kaum mehr als eines unvoreingenommenen Blicks, um die allfälligen Zusammenhänge des ganzheitlichen Seins zu sehen. Bald würde die Quelle der Weisheit im globalen Dialog und Austausch der Kulturen unversiegbar fließen im steten Strom an Kreativität und Innovation. Nicht länger würde der Mensch die Natur zerstören, sondern in Frieden und Einklang mit sich selbst und den Anderen dem Geist Gottes in der Gegenwart die Ehre geben.

Die Universelle Harmonik kann einen konstruktiven Beitrag zu einer gesellschaftlichen Verständigung über die relevanten Fragen der Gegenwart leisten. Denn sie kann dazu beitragen, die verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Weltanschauungen interreligiös, interkulturell und interdisziplinär zu verbinden.

 

Weitere Artikel zur Erläuterung des Begriffes „Universelle Harmonik“:

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4 Comments on “Universelle Harmonik

  1. Die Trennung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ist knapp 200 Jahrhunderte Jahre alt, dennoch ist diese nicht mehr aufzuhalten. Was wir lernen müssen, ist fachfremdes Wissen für verschiedene Fachdisziplinen erfolgreich einzusetzen. Die Harmonik ist hier etwas unrealistisch.

    Zur Trennung der Natur- und Geisteswissenschaften gibt es hier ein nettes Video:

    1. Hier taugen die ganzheitlichen Ansätze der Universellen Harmonik, die im Einklang mit uralter Menschheitsweisheit und modernster wissenschaftlicher Erkenntnis stehen, das politische Trugbild der vergangenen Jahrhunderte zugunsten einer gesellschaftlichen Entwicklung zu korrigieren, die nicht mehr dem illusorischen Schein huldigt, sondern zur Freude des Seins im Einklang mit der (Höheren) Wirklichkeit führt.

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