Die Bipolarität der Welt

 

 

Während die Zahl EINS also ein Bild für „Kernfusion“ ist, in der alle Gegensätze vereinigt sind, ist die Zahl ZWEI das Symbol der „Kernspaltung“, die Trennung des Geeinten schafft.

 

 

Das System der Zwei spiegelt sich in allen Zuständen der Welt, in der alles zwei Seiten hat. Die erdmagnetische Antriebsfeder der Bipolarität zeigt sich in allen Erscheinlichkeiten der Welt und des Alls. Als Muskel und Gegenmuskel sind die harmonikalen Gesetzmäßigkeiten der beiden Pole „Plus“ und „Minus“ zweifellos unerlässlich für den Ausgleich von Ruhe und Bewegung. Und doch: Es gibt keine Ruhe ohne Bewegung und kein Plus ohne Minus – und somit bedingen sich in der Welt der Gegensätze auch die Kontrapole als Eines.

 

Nicht erst seit Zarathustra vor 2600 Jahren in Persien und dem etwa 5000 Jahre alten „I Ging“ der Chinesen ist der Menschheit dieses Wechselspiel der Gegensätze bekannt: man hatte die Bipolarität der Erde und alles auf ihr Befindliche gründlicher erkannt, als es später jemals eine philosophische Dialektik der Neuzeit hätte formulieren können.

Immerhin erklärt die altchinesische Weisheit des I Ging mit „Yang“ und „Yin“ nicht nur das bipolare System der Welt, sondern auch die Zahlenstruktur der DNS und die moderne Computertechnik des „Dualistischen Systems“, das Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – 1716) in die mathematische Form von „0“ und „I“ goss. Auf diesem System von „An“ und „Aus“ (oder „Plus“ und „Minus“) basiert alle Erscheinlichkeit der bipolaren Welt.

 

Die Autonomie der Entscheidung ob „An“ oder „Aus“, die bis in die jede einzelne Zelle eines Lebewesens reicht, findet nicht nur Ausdruck im Prinzip von „Leben und Tod“ – sondern auch in der freien Entscheidung des Wesens: ob „Ja“ oder „Nein“ zur Liebe Gottes.

Der Mensch entscheidet frei, ob er in der Bipolarität des veräußerlichten Bewusstseins verbleiben – oder zum geistigen Ursprung allen Seins – in die Einheit mit Allem zurückkehren will. Die Geduld der Liebe, die sanft anklopft, ist unerschöpflich.

 

Die Rückerinnerung an das uralte Menschheitswissen ist vom Geist Selbst inspiriert, der sowohl die äußeren Räume der Universen, wie auch unsere inneren Räume nach Seinem harmonikalen Maß erschuf.

Dieser göttliche Geist ist der große Kreator, der das EINE Leben in allem Lebendigen ist. Er ist das EINE Bewusstsein, dessen sich jedes Lebewesen nach seinem Fassungsvermögen bewusst wird. Das Maß der Empfängnis dieses göttlichen Bewusstseins wird allein vom Fassungsvermögen des Wesens und dessen Bereitschaft zur Aufnahme bestimmt.

 

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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