Das Urvertrauen

 

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Das Urvertrauen entwickelt sich laut Entwicklungs-Psychologie in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes – ebenso wie im negativen Fall das `Urmisstrauen´. Dieses fehlende Grundvertrauen sei im ganzen ferneren Leben nicht mehr zu kompensieren.

 

Im Unterschied zu dieser psychologischen Entwicklungstheorie, erkennt die ganzheitliche Harmonik einen anderen Ansatz: Wir kommen mit einem gesunden Urvertrauen in die Welt – sonst kämen wir nicht in die Welt.

Nun mag es sein, dass – meist schon vorgeburtlich – dieses Urvertrauen und unser seelisches Selbst durch die Umstände, in die wir hineingeboren werden, Schaden nimmt. Dann erleidet die persönliche Identität durch Liebemangel scheinbar unwiederbringliche Vertrauensverluste.

Doch im Gegensatz zur entwicklungspsychologischen These gibt es sehr wohl auch für jene Menschen, die durch ihre frühkindlichen Erfahrungen ihr Vertrauen verloren haben, einen Weg zur Kompensation. Jedes Problem ist eine Chance. Und unsere persönliche Problematik ist zugleich unser persönlicher Befreiungsweg.

 

Von Anbeginn ist uns das Urvertrauen in die Schöpfungswiege unseres Herzens gelegt. Aus ihm entstammen wir und zu ihm werden wir letztlich – trotz allem – zurück finden. Einem Menschen dabei behilflich sein zu dürfen, sein verlorenes Urvertrauen wieder neu zu finden, ist eine der lohnendsten Aufgaben dieser Welt.

 

In zumindest zwei wesentlichen Lebenssituationen ist ein völliges Vertrauen unabdingbar:

Erstens in der Schwangerschaft. Vom Zeugungszeitpunkt bis zur Geburt hat niemand einen äußeren Einfluss auf die gesunde Entwicklung des Kindes.

Und das andere Mal im Sterbeprozess, der ebenso unumgehbar ist wie die Geburt.

In beiden Fällen bleibt uns nichts, als uns vertrauensvoll in das Schicksal (oder die Hände Gottes) zu begeben. Also steht das Vertrauen am Anfang sowie am Ende eines jeden Lebens. Nicht ohne Grund, denn es ist uns eine Hilfe zur Findung der bedingungslosen Liebe.

 

Als kleines Kind mussten wir den Eltern vertrauen, dass wir versorgt würden. Viele Kinder werden in diesem Vertrauen enttäuscht. Als Schüler lernten wir, dass nicht jedem Lehrer zu vertrauen ist. Wir wurden `zurechtgebogen´ und hörten auf, wir selbst zu sein, um – wenn schon keine Liebe – so doch wenigstens Anerkennung zu bekommen. Die Gesellschaft fragte uns nicht danach, wer und wie wir sind, sondern sagt uns, wie wir zu sein haben, um von ihr anerkannt zu werden. Auf diese Weise entfremden wir uns uns selbst. Und als Partner stehen wir dann, weil wir uns schließlich selbst nicht mehr vertrauen können, vor den Scherben unserer Beziehung.

 

Doch ein Blick auf die Natur – der Schöpfung Gottes – zeigt: würde sie nicht vertrauen, würde sie sich nicht erhalten. Trotz aller Eingriffe des `Zauberlehrlings´Mensch, erneuert sie sich ständig im Vertrauen auf den göttlichen Plan, dass dieser schließlich ihre Vervollkommnung bewirken wird.

 

 

ANDREAS KLINKSIEK

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