Die spirituellen Wurzeln der Menschheit

Das Widderzeitalter – ca. 2360  bis 160 v.Chr.

(Übergang vom Dwapara-Yuga in das Kali-Yuga)

 

 

 

 

Das Widderzeitalter ist in der menschlichen Entwicklungsgeschichte die Zeit der schriftlichen Überlieferung. Deshalb sind aus dieser Epoche mehr Dokumente und grundlegende Schriften erhalten, als aus den Zeiten zuvor. Sie stellen als die `heiligen Bücher der Menschheit´ das Fundament des heutigen Geisteswissens dar. Zu den ältesten Zeugnissen spiritueller Ganzheitlichkeit gehören die indischen Veden, das chinesische I Ging, die altpersischen Gathas des Avesta, das durch Abraham von Melchisedek empfangene „Buch der Schöpfung“ Sepher Jetzirah und die Darlegung der sieben kosmischen Prinzipien der Beziehung von Mikro- und Makrokosmos durch Hermes Trismegistos in der Tabula Smaragdina. Diese Schriften, die heute nur noch in späteren Übersetzungen vorliegen, sind weit älteren Ursprungs als vermeint und reichen bis zum Anbeginn der adamitischen Menschheitskultur und des geistoffenbarten ganzheitlichen Bewusstseins.

 

 

Adam und Eva

 

Das Ur-Evangelium

Durch den „Genuss“ der verbotenen Frucht vom „Baum der Erkenntnis“ war mit der Entscheidung Adams und Evas gegen die Einheit mit Gott und für die Erfahrung der Bipolarität der Welt (gut/böse; plus/minus; Freude/Leid; Leben/Tod…) – der Tod in das Dasein der Menschheit getreten. Die Verheißung des Urevangeliums von der Erlösung aus dem selbsterwählten Zustand der Todeserfahrung, wurde als Hoffnung auf den „Neuen Himmel und die Neue Erde“ in die nachtodliche Zukunft verlegt.

 

Wenn auch die goldene Zeit der direkten Anschauung Gottes und des Einsseins mit dem Allbewusstsein – gleichsam dem Einssein des Tropfens mit dem Meere – für die Menschheit zu diesem Zeitpunkt des nahenden Kali-Yuga (der Finsterzeit des sich Selbst vergessenden Bewusstseins) bereits weit zurück lag, war es doch der einzelnen Menschenseele jederzeit möglich gewesen, sich mit diesem Meer zurück zu verbinden und wieder Eins zu werden mit dem Licht der Geistigen Sonne in ihrem Seelenherz.

 

Auch jetzt füllt die Liebe Gottes, als das Eine Leben in Allem, das Herzensgefäß des Einzelnen – diesen persönlichen heiligen Gral – mit Lebenskraft. Ihr Licht erleuchtet Jeden, der sich erleuchten lassen mag, und schenkt, gemäß der persönlichen Aufnahmefähigkeit des individuellen Herzensgefäßes, das Erlebnis der Freude der göttlichen Gegenwart.

 

„Denn Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: Ich will Meinen Geist auf deine Kinder gießen und Meinen Segen auf deine Nachkommen.“ (Jesaja 44,3)

 

 

 

 

Die 5 spirituellen Wurzeln des „Lebensbaumes“:

(Siehe folgende Links)

 

die von den sieben Rishis begründete vedische Quelle der Urweisheit;

die durch Thot-Hermes überbrachte ägyptische Einweihung;

die mosaische Tora, als hebräische Überlieferung der Uroffenbarung;

die durch `Zarathustra´ überlieferte urpersische Religion;

das chinesische Wissen vom überbipolaren Aufbau und dem Sinn der Welt.

 

 

 

Ganges-Delta

Der Strom aus der Quelle des Geistigen Lebens teilte sich also (analog zur Teilung der Ursprache) im Widderzeitalter in fünf Flüsse, die gespeist wurden durch ihre Verbindung zum Meer des göttlichen Allbewusstseins.

 

Es ist die Uroffenbarung auch gleichsam die Erinnerung an die Geistige Sonne, die von den fünf spirituellen Richtungen in ihrer Leucht- und Wärmekraft sehr verschieden intensiv widergespiegelt wird. Tatsächlich schließen diese 5 Wege einander nicht aus, sondern ergänzen sich vollkommen. Den Anhängern des einen oder anderen Weges strahlt das Geisteslicht der göttlichen Offenbarung in unterschiedlicher Intensität: ungleich strahlender als tausend Sonnen, wo die göttliche Wahrheit im Mittelpunkt steht; gleißend und brennend dort, wo die Gerechtigkeit Gottes im Vordergrund steht; im hellsten, wärmendsten Licht aber scheint diese Lebenssonne dort, wo die Liebe im Zentrum der Anschauung steht.

 

Immer schon – zu allen Zeiten – trat Gott aus dem „unzugänglichen Licht“ Seiner Geistigen Sonne, um den Menschen als selber „Mensch“ entgegenzutreten und ihnen nach der Verheißung des Urevangeliums – nicht nur lebendig im Herzen – sondern als Mensch gewordene Liebe Gottes nahe zu sein. Er erschien nicht nur Adam und Eva im Vierstromland des Paradieses, oder Abraham als Melchisedek – dem König der Könige, sondern Gott Selber, der Schöpfer aller Universen, kam auch als Krishna in vielen Inkarnationen auf die Erde (siehe die `Bhagavadgita´). Der flötespielende Krishna ist die Personifizierung der Freude Gottes, der in vielerlei Gestalt (Avatare wie z.B. Govinda…) die Menschen in Indien aufsuchte, um ihnen den Weg zur Erleuchtung zu weisen.

 

 

 

Baum der Religionen

 

Der spirituelle Baum der Menschheit

Die Erinnerung an das Wissen der Uroffenbarung des ersten Zeitalters, das – vielmehr als bloßes Verstandesverstehen – geistiger Kraftstrom und lebendige Verbindung zwischen Gott und dem Menschen war, entwickelte sich im Widderzeitalter zu fünf verschiedenen Beschreibungen der einstmals ganzheitlichen lebendigen Erfahrung. Wenn auch inzwischen das Wurzelwerk des spirituellen Lebensbaumes sich im dichten Adergeflecht zahlloser Glaubenswege verzweigt und verästelt hat, gehen doch im Wesentlichen alle spirituellen Anschauungen auf mindestens eine der fünf Wurzeln zurück. Diese fünf Hauptwurzeln des spirituellen Baumes der Menschheit sind fünf verschiedene Perspektiven der Einen Wahrheit, die jeweils sehr unterschiedliche Aspekte der Ganzheitlichkeit sehen.

 

 

 

 

Andreas Klinksiek

 

 

Die spirituelle Geschichte der Menschheit

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