Was eigentlich ist Musik?

Die quantenphysikalische Wirkung des Schalls

Musik wirkt bekanntermaßen nicht nur auf den Menschen. Sie regt auch das Pflanzenwachstum an. Hühner legen mehr Eier und Kühe geben mehr Milch. Selbst Bakterien wachsen bei bestimmten Klängen besser, als bei anderen.

Wie kann ein physikalisches Phänomen wie Schallwellen solch eine Wirkung haben?

Wenn sich Musik überhaupt erklären lässt, dann wohl nur durch die Quantenphysik, die jenen mystischen Bereich des Seins beschreibt, den man auch „das Reich der Unschärfe“ nennt: jener Übergang, wo auf subatomarer Ebene die Grenzen zwischen materieller und geistiger Wirklichkeit verschwimmen. Dort gehen die Schwingungsformen der stofflichen Teilchen in energetische Wellen und Strahlen über, die nicht mehr materiell, sondern schon geistig sind. Denn letztlich ist alles Seiende Bewusstseinsenergie und Schwingung – auch die Materie als verdichteter Geist.

Hier nun, im Quantenbereich, zeigt sich die unsichtbare Grenze zwischen der materiellen und der geistigen Welt. Die Schwingungen sind das Medium beider Reiche.

Jedes Atom ein kleines Sonnensystem. Alles schwingt!

Das Schwingungswesen Mensch lebt auf einem schwingenden Planeten in einem schwingenden Universum. Wenn diese Zusammenhänge zwar erst jetzt von den Wissenschaften in ihrer Bedeutung wieder entdeckt werden, so sind sie den alten Überlieferungen und Musiktraditionen der Menschheitskulturen doch seit Jahrtausenden bekannt.

In Indien zum Beispiel ist das subtile Zusammenwirken der physischen, psychischen und geistigen Aspekte der Musik seit Menschengedenken bekannt.

Nach Maßgabe der harmonikalen Gesetzmäßigkeiten schwingt in denselben Schwingungsverhältnissen wie die irdische Musik nicht nur die körperliche Welt der Natur, sondern resoniert der gesamte Kosmos.

Nach überliefertem vedischen Wissen ist die menschliche Seele in ihrem innersten Wesen selber Rhythmus und Klang.

Dichter, Maler und Musiker verstehen dies. Rhythmus und Schwingungen sind ihr Medium – gleich ob Wort, Licht oder Klang. Wer seinen Rhythmus findet, ist ein Tänzer im All.

Bewusstsein verändert Musik

Musik verändert Bewusstsein

In der Geschichte der Menschheit ist die kulturelle Wirkung von Musik ähnlich unverwechselbar wie die Literatur, Kunst oder Architektur einer Epoche. Sie macht kulturelle Entwicklung nicht nur hörbar, sondern fördert und bewirkt sie auch.

Musik kann Revolutionen auslösen und die Welt verändern. Als Beispiele aus jüngster Zeit sollen hier der Jazz der 50er Jahre, der „Rock`n Roll“ der 60er ebenso Erwähnung finden, wie die „Flower-Power“ der 70er und die elektronische Musik der Moderne.

Als Botschafter und Träger von Information übermittelt jede Musik ihrer Zeit ein Lebensgefühl, das mehr subtil und emotional wirkt, als dass es mental bewusst wird.

Musik macht Weltanschauung hörbar und transportiert deren Zeitgeist. Deshalb kann Klang Gesellschaften verändern, weil er deren Individuen zu verändern vermag.

Darum hat jede Glaubensgemeinschaft und gesellschaftliche Bewegung ihre besondere Musik. Das Bewusstsein wird durch die subtile Information von harmonikaler Schwingung direkter erreicht und beeinflusst, als dies beispielsweise die verbale Agitation politischer Überzeugung vermag.

Wegen der großen Wirkung der Musik auf die Seele, wurde dieses Medium allerdings schon immer auch als „Trojanisches Pferd“ benutzt, um unbemerkt gewissen Geisteshaltungen Einlass zu verschaffen. Eben weil über die Musik bestimmte Bewusstseinszentren latent angesprochen werden, wird die Musik auch ganz gezielt missbraucht und zu manipulativen Zwecken benutzt: Sei es die aufreizende Nutzung für psychologische Werbezwecke oder der Missbrauch der Musik zur verkaufsfördernden `Supermarkt-Animierung´. Mit der Marschmusik, dem Rhythmus, bei dem jeder mit muss, marschierten im Gleichschritt immer wieder ganze Heere in den Tod.

Manche „Disco-Music“ bedient hammermäßig eine rhythmisch monotone Motorik, die durch eine völlige Gleichförmigkeit der Zeiteinteilung gekennzeichnet ist, die zwar den Tanzenden so etwas wie Bewegungssicherheit vermitteln kann, aber durch den Einsatz von Rhythmus-Computern die organische Lebendigkeit verloren hat.

Ein Zusammenhang zwischen dieser „mechanischen“ Musik und den chemischen Drogen, die in diesem Umfeld häufig anzutreffen sind („Ecstasy“, „Shabu“, „GHB“, „Speed“…) liegt nahe.

In entsprechenden Phonzahlen eines Düsenjets kann dieser Beat zum tätlichen Angriff auf die Herzmuskulatur werden.

Wie gesagt: Es gibt Lärm, der krank macht und es gibt Musik die heilt.

Die heilende Wirkung der Musik besteht vor allem in der Harmonisierung der Seele mit der Natur, mit den Mitmenschen, mit dem Universum und mit dem Großen Geist, der die zwölf Töne aller Musik im All ersann.

Was ist Musik?

Die Beantwortung dieser Frage ist unmöglich, weil man Musik nicht in Worten beschreiben kann. Man muss sie hören und empfinden.

Wenn in den Musikschulen zwar die einzelnen Elemente der Musik definiert werden, so kann dies jedoch nur die Farben der Palette erklären, mit denen die Seele ihre Bilder malt.

Musik lebt durch die unfassliche Inspiration der Gegenwart, die sich partout nicht in Formeln pressen lassen will.

Das Wort „Inspiration“ (von lat.: inspiratio) = IN–SPIRIT-RATIO bedeutet soviel wie

Einhauch des Geistes in den menschlichen Verstand“.

Inspiration ist also ein Geschenk des Geistes, eine Befähigung zu Ideen, die aus der Sphäre des Geistes in die mentale Verstandesebene des Menschen hinabsteigen.

Dies erklärt, dass die Musik der Sphäre des Geistes entstammt und sich insofern durch verstandesgemäße Definition so wenig erschöpfend beschreiben lässt, wie sich das Meer mit einer Nussschale ausschöpfen lässt.

Dennoch versuchten in der Geschichte die Völker schon immer ihre Musik aufzuschreiben.

Bereits im alten Ägypten des 3. Jahrtausends v. Chr. kannte man eine Art Notenschrift.

Doch immer müssen diese Notationen der Interpretation der Musiker und den Klangfarben ihrer Instrumente überlassen bleiben.

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