Was kostet Menschlichkeit?

 

Es ist ein Problem der gesamten Weltgemeinschaft. Wie gehen die reichsten Industrienationen mit den Schulden armer Länder der (sogenannten) „Dritten Welt“ um?

Mit der gleichen menschenverachtenden Arroganz, mit der Banken es im „Kleinkredit-Geschäft“ den in Not geratenen Ärmsten (wenn diese überhaupt einen Kredit bekommen), durch überhöhte Zinsforderungen unmöglich machen, wieder auf die Beine zu kommen. Den Wert eines Menschen an seinem materiellen Besitz von „bankenüblichen Sicherheiten“ zu bemessen, ist eines der evidenten Zeichen von Unzivilisiertheit.

 

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Schlimmer noch verhält es sich mit den „Schulden“ der sogenannten „Dritten Welt“, die nicht nur zu Kolonialzeiten, sondern noch immer – zugunsten der reichen Industrienationen der sogenannten „Ersten Welt“ – ausgebeutet wird.

Anstatt dringend erforderliche Lebensmittel anbauen zu können, nötigt man sie durch Schuldenabhängigkeiten zum Anbau von Exportartikeln für die Luxusansprüche der reichen Länder.

 

Was für ein fragwürdiger Reichtum Weniger, der auf der Armut Vieler basiert?!

 

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Der IWF (Internationaler Währungsfonds) und die Weltbank, die eigentlich für wirtschaftliche Stabilität der armen Nationen der Welt sorgen sollten, sind selber Instrumente der Ausbeutung.

Und auch die UNO (Vereinten Nationen) werden von einigen wenigen reichen und mächtigen Staaten dominiert, die noch allzeit verstanden haben, ihre wirtschaftlichen Kapitalinteressen gegen allgemein-humanistische Ziele durchzusetzen.

 

Dies wirft einmal mehr die Frage auf, wer die Welt regiert?

Wem dient das Konkurrenzdenken?

Wer missbraucht die Regierungen und Medien, dass sie das menschliche Individuum in Abhängigkeit halten?

 

Noch immer wusste man das Erwachen der Menschheit aus wirtschaftlichem Eigennutz und Machtwahn zu verhindern. Das Menschen unwürdige Weltwirtschaftssystem der Diktatur des Kapitals ist ein System der Entmenschlichung, das darauf ausgerichtet ist, die wahren Werte der gemeinsamen Menschlichkeit und der Verantwortlichkeit für eine lebenswerte Entwicklung dieses Planeten, zugunsten eines künstlichen Scheinwertes, von dem nur wenige profitieren, zu eliminieren.

Anstatt ein selbstverantwortliches, glückliches Leben zum Nutzen und zur Freude Aller, wird der nationale, wirtschaftliche und persönliche Egoismus zum System erhoben, das dem globalen Menschen, der diesen Planeten bewohnt, ein Krebsgeschwür ist.

Dieser kurzfristige Eigennutz („Nach uns die Sintflut!“) ist in Wirklichkeit Zeichen größter Armut.

Diese Rücksichtslosigkeit schafft, anstatt jene Probleme zu lösen, die sie verursacht hat (irreversible Klimaänderungen durch die Ausbeutung der Ressourcen der Erde, Hunger, Vertreibung, Kriege …) – nur immer größere Probleme.

 

Die Überwindung dieses kranken Systems beginnt nicht zuletzt im Umgang mit den verschuldeten und verarmten Ländern dieser Welt.

 

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Im Erkennen, dass alle Völker Organe des großen „Organismus Weltmensch“ sind, muss uns in allgemeinem Interesse besonders das Gesunden unserer kranken Organe am Herzen liegen.

Denn so, wie wir mit den Armen umgehen, gehen wir mit uns selber um, da wir irgendwann (Gesetz von Ursache und Wirkung) am eigenen Leib erfahren müssen, was wir Anderen antun.

 

Das Universum hält für jedes Lebewesen, was es zum Leben benötigt, mehr als genug bereit.

 

Die Erde würde bei einer gerechten und kooperativen Weltwirtschaft (in der es in der Welt keinen Hunger mehr geben würde, weil die Ressourcen durch gerechte Verteilung allen zugute kämen) auch doppelt so viele Menschen ernähren können.

 

 

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Der Blick aus dem All auf die Erde zeigt: es gibt keine Grenzen und die Rauchfeuer der Krisenherde dieser Welt, die die dünne Atmosphäre unseres Weltenkörpers durchwehen, sind nicht weit entfernt.

 

Es ist ein einziger Lebensraum.

 

Nichts geschieht, was nicht Auswirkung auf Alles hätte.

Alles ist mit allem verbunden – jeder Mensch untrennbar mit allen anderen Lebewesen auf diesem kleinen Planeten.

Keine Handlung, die nicht Auswirkung auf Alles hätte.

 

ANDREAS KLINKSIEK

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Das Manifest einer zivilisierten Menschheit

Diese Vision für das 21. Jahrhundert ist nicht fundamentalistisch – aber fundamental. Sie reißt das Weltgebäude ein und propagiert eine Revolution, die die Welt verändern wird. Diese Revolution wird (hoffentlich) nicht gewaltsam mit Waffengewalt geschehen, sondern friedlich im Herzen von jedem Einzelnen.

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