Das kosmische MonoChord

Die 7 kosmischen Prinzipien des Hermes-Trismegistos inspirierten Pythagoras zu der Erkenntnis, dass – gemäß des hermeneutischen Grundsatzes „Wie Oben so unten“ – die Intervalle des Monochords den Menschen mit dem Universum in Verbindung brächten.

In der „Smaragdina Hermetis“ – der vielleicht ältesten Weisheitsschrift der Menschheit überhaupt, die bis in vorsintflutliche Zeit zurückgeht, beginnt jener mythische Trismegistos (der „Dreifache Meister“) so:

Wahr ist es, ohne Lüge und sicher:

was oben ist, ist gleich dem, was unten ist,

und was unten ist, ist gleich dem, was oben ist

– fähig, die Wunder des Einen auszuführen.“

Die 7 hermeneutischen Prinzipien prägten als Überlieferung der göttlichen Uroffenbarung das menschliche Wissen über die Jahrtausende bis auf den heutigen Tag. Ihre unerschöpfliche Deutungstiefe wies den Weg zu immer neuer Erkenntnis.

1. Prinzip der Geistigkeit: geistige Hierarchie

2. Prinzip der Entsprechung: wie oben so unten

3. Prinzip der Schwingung: alles ist bewegte Energie

4. Prinzip der Polarität: weiß und schwarz

5. Prinzip des Rhythmus: die geordnete Bewegung

6. Prinzip des Karma: Ursache und Wirkung

7. Prinzip des Geschlechts: männlich und weiblich

Abgesehen davon, dass diese harmonikalen Gesetze unter anderem die Architektur, Medizin und alle menschliche Kultur jahrtausendelang inspirierte, ist auch die spirituelle und philosophische Bedeutung dieser Prinzipien als kürzeste Darstellung der wundersam innewaltenden Ordnung allen Bereichen der Schöpfung eminent.

Hiermit sind wir dem Ziel schon ziemlich nahe gekommen, hinter allen Widersprüchlichkeiten der Welt die harmonisierende Prinzipien zu entdecken, die nach göttlichem Schöpfungsplan alles Seiende harmonikal miteinander verbinden.

Gerade die Musik wird in der Harmonik zum Fenster der holistischen Wissenschaft, die, im Einklang mit den Überlieferungen der Kulturen und im Licht neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, eine Weltwirklichkeit von höchster gesellschaftlicher Relevanz aufzeigt. Dies hebt die Musik aus ihrer Degradierung zu bloßer Unterhaltung und gibt ihr den eminenten Stellenwert zurück, den sie in früheren Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte auch als seelisch-geistiges und philosophisches Bezugssystem hatte.

Nun ist die Musik eine ganz besondere Form geordneter Schwingung, die im Universum und auf das harmonikale Schwingungswesen Mensch substanziell wirkt.

Rhythmus ist eine grundlegende Funktion des Lebens.

Jeder Organismus ist ein chronobiologisches System. („Organ“ – hier im Sinne von griechisch: „organon“ = „Klangwerkzeug“ oder auch „Stimme“). Alle organistischen Systeme sind durch die „Matrix des Lebens“ mit ihren spezifischen Rhythmen in Wechselwirkung verbunden.

Das heißt: Jedes biologische System ist Teil des EINEN großen Systems, in dem sich alle Systeme gegenseitig überlagern und interaktiv beeinflussen. Jedes – sei es das kleinste oder größte Klangwerkzeug, die lauteste oder leiseste Stimme im kosmischen Orchester:

Innerhalb der Schwingungsscala der Matrix durchdringen sich ihre Frequenzen im elektromagnetischen Wellenmeer des Universums wechselwirkend.

Das kosmische MonoChord des Lebens

in Frequenzen und Wellenlängen messbar

eBook  233 Seiten  /  12.- € (MWSt.-befreit)

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