Die Harmonik der Liebe

Das System der Welt ist für diese Gegenwart ein viel zu eng gewordenes Kleid.

Der Mensch wird zu erkennen haben, dass sein Menschsein nicht ausmacht, was er hat, sondern das, was er ist.

Dann wird es dem Menschen wie eine Erlösung vorkommen, wenn er sich von der Vorherrschaft des Geldes in der Welt befreit, um dem Leben zu leben.

Dann wird der sich selbst noch weitgehend unbekannte Mensch sich gottgeliebt als harmonikales Wesen erkennen:

Der Rhythmus seines Herzens ist der Taktgeber seines Lebens;

Licht steuert jede Zelle seines Körpers;

sein Bewusstsein ist kosmische Schwingung;

und seine ewige Seele ist vollkommen.

Die uralte und brandneue Philosophie der Universellen Harmonik erinnert daran,

dass der Mensch – als selber harmonikales Wesen –

Verantwortung gegenüber seiner eigentlichen Berufung und dem Leben hat.

Sie kann zur Definition eines neuen Wertbegriffs beitragen,

der nicht nur den quantitativen Maßstab kennt

– sondern insbesondere auch die qualitativen Werte eines inneren Reichtums benennt.

Als Ganzheitliche Wissenschaft formuliert die Universelle Harmonik ein Ideal,

das dem Einzelnen und allen Menschen als Vision für das 21. Jahrhundert

Motivation und Orientierung geben kann.

Indem sie hilft, den Kopf des Menschen mit seinem verleugneten Herz wieder in Verbindung zu bringen,

kann sie wesentlich zur Harmonisierung des offenbaren Missklangs der Welt beitragen.

Dann, wenn der Lehrling des luziferischen Zauberers

sich endlich als Kind Gottes erkennte, wäre er Eins mit Allem

und nicht mehr zwischen den Polen hin- und hergeworfen.

Wie gern zeigte sich der all-einige Liebegeist im Leben jedes Einzelnen

und in der menschlichen Gesellschaft insgesamt,

wenn man Ihm nur Raum in den verleugneten Herzen geben wollte?!

Dann würde der Mensch die harmonikalen Prinzipien

und die ihm verliehene göttliche Kraft der Welterschaffung als Mitschöpfer entdecken.

Die Freude der göttlichen Gegenwart möchte von Jedem gelebt, geliebt und erfahren sein.

Nichts sehnlicher wünscht sich die all-eine Liebe, als sich in das Herz

des geliebten Kindes zu schenken und es mit unvergänglicher Freude zu füllen.

Der herzgeeinte Mensch wird fühlen, dass sein Herzschlag

Teil eines umfassenderen Rhythmus` ist – in Bewegung versetzt durch die göttliche Liebe.

So überkommt ihn die Gewissheit der „Höheren Wirklichkeit“,

die dem „Kopf“ ewig unergründlich bleiben muss,

weil kein noch so dickes Buch des analytischen Verstandes

diese lebendige Erfahrung des Herzens umfassend beschreiben könnte.

Wollte der Mensch sich doch aus der Gespaltenheit seiner bipolaren Welt

von der Liebe Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes in das „Eins-mit-Allem-Sein“ erheben lassen!

Dann würde er – über alle Grenzen diesirdischer Erfahrung –

(wo auch der natürliche Tod im Erkennen des ewigen Lebens bedeutungslos geworden ist),

die lichte Wirklichkeit des geistigen Seins lebendig erfahren.

Stets mehr und mehr werden sich Jenem, der sich in Lieberesonanz

auf die Gaben des Geistes besinnt, die unendlichen inneren Räume öffnen.

Liebeerfüllt wird der Mensch erkennen, dass er in Wirklichkeit weder von sich selbst,

noch von Gott je getrennt war,

sondern mit diesem Urgrund allen Seins auf ewig verbunden ist.

Oh Du, atmendes Leben in allem,

Ursprung des schimmernden Klanges.

Du scheinst in uns und um uns,

selbst die Dunkelheit leuchtet,

wenn wir uns erinnern.“

(`Abwûn d’bwaschmâja´, das aramäische `Vater Unser´)

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