Weltmusik

Begünstigt durch die technische Entwicklung der letzten 100 Jahre (ein Augenaufschlag in der Menschheitsgeschichte), schrumpfte die scheinbar unendliche Weite der Erde im Bewusstsein der meisten Menschen zu einem relativ überschaubaren Globus.

Auf einer Reise zu den Kontinenten der Musik können wir Erhebendes hören, das die Entwicklung einer `neuen´ Weltmusik zu bereichern vermag.

Schauen wir nach Osten, wo zum Beispiel das orientalische, das indische und das chinesische Musiksystem hörbar Zeugnis ablegen, für einen Jahrtausende ins Vergessen geratenen gemeinsamen Ursprung der Kulturen.

Schon auf dem Balkan, der Brücke zwischen Orient und Okzident, begegnen dem abendländischen Hörer ungewohnte Rhythmen und Tonarten, die sich dort als harmonikale Muster im kulturellen Gedächtnis erhalten haben. Manchmal klingt es wie eine Adaption von frühmittelalterlichen Kirchentonarten und orientalischen Arabesken. Tatsächlich finden wir hier eine uralte klanggewordene Brücke zwischen dem westlichen Abendland und dem östlichem Morgenland. Und so entsprechen im `Horoskop der Musik der Welt´ die Musiken des Morgenlandes denn auch dem Aszendenten und die Musiken des Abendlandes dem Deszendenten.

Die `Weltmusik´, als Botschafterin, öffnet die Ohren für die Musik und damit für die Menschen anderer Kulturen.

Die Musik, als zwar subtiler aber umso wirkungsvollerer Schwingungsträger, war schon immer der mächtigste Ambassadeur, wie das Beispiel des Kulturaustauschs entlang der Seidenstrasse über die Jahrtausende zeigt.

Die Händler tauschten nicht nur Waren, sondern vor allem auch Musik, als die umkleidete Formel von harmonikalen Gesetzen, mathematischem Wissen und den Philosophien der Kulturen.

Mit den Kriegern eines Volkes kamen dessen Musiker – und nicht selten kam es vor, dass die Musik der Eroberten stärker war als die der Eroberer, denn die Qualität, bzw. Kraft einer Musik definiert sich durch den Grad der Überlieferungstreue und Reinerhaltung gewisser, der Kultur eigentümlicher Prinzipien.

So leitet der interkulturelle Austausch, der besonders in der sich fortwährend weiter entwickelnden `Weltmusik´ hörbar wird, globale Bewusstseinsprozesse zur Entwicklung einer harmonischeren `Weltkultur´ ein. Denn wie in den verschiedenen Sprachen der Völker jeweils sehr spezielle Eigenschaften der einstigen Ursprache bewahrt blieben, so erhielten sich in den verschiedenen Musiktraditionen der Kulturen bestimmte Eigenarten und harmonikale Gesetzmäßigkeiten der kosmischen Harmonien der Sphären, die aller irdischen Musik vorbildlich sind.

Das einstige Urwissen um die musikalischen Gesetze des Sphärenklangs, ist auf diese Weise bewahrt im „musikalischen Erbgut“ der Menschheitskulturen.

eBook  233 Seiten  /  12.- € (MWSt.-befreit)

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