Der Arische Ursprung

 

Eriwan (Schinar, Sinear)

Die ursprüngliche Heimat der Arier wurde bislang in Pakistan vermutet. Tatsächlich aber hatte die arische Kultur ihren Ursprung in Eriwan, im heutigen Armenien (jener kaukasischen Gebirgslandschaft, unweit vom türkischen Berg Ararat, auf dem die Arche Noah gelandet sein soll). Auf der Suche nach der Urheimat der Arier finden wir Ariwan (Eriwan) unweit dieses Landungspunktes, denn nachdem Gott mit Noah den `Neuen Bund´ schloss,

 

„führte der Herr den Noah in eine sehr fruchtbare Gegend, und zwar namentlich in dieselbe, die heutzutage Eriwan heißt (…). Der Herr aber segnete dies herrliche Land drei Male und gab es vollends dem Noah und seinen Kindern zu eigen.“ (Jakob Lorber, „Haushaltung Gottes“ 362,7)

 

Von diesem Ausgangsort zogen sie bald nach Schinar (Sinear) in Mesopotamien:

 

“Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst.“ (1 Mose 11,1-2)

 

Diese Ebene Schinar lag am Euphrat, etwa 870 km östlich von Jerusalem und rund 80 km südlich von Bagdad im damals noch zukünftigen Babylon. So fanden die Nachkommen Noahs auch in jene Gegend zurück, in der einst das Paradies von Adam und Eva gewesen sein soll. Die Ortsbeschreibung des Paradieses wird in der mosaischen Genesis geschildert:

 

„Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila, (…) Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.“   (1 Mose 2,10-14)

 
Mesopotamien heißt: “zwischen den Flüssen” (Euphrat und Tigris)  und lag geographisch etwa im heutigen `Irak´. Seit tausenden von Jahren durchfließen diese beiden Ströme das Land, an deren Ufern große Reiche entstanden und vergingen. Neben dem Alten Ägypten und Indien war Mesopotamien eine weitere Quelle, aus der das Wissen über die Frühzeit der Menschheit, über die Griechen und Römer auch den abendländischen Kulturkreis prägte. Die gängige Forschung geht im allgemeinen davon aus, daß die Zivilisation aus Mesopotamien stamme. Die alten Quellen, auch die mesopotamischen, weisen dagegen auf den nord-östlichen Ursprung der Kultur hin, den wir, seit der Landung der Arche auf dem Ararat, in den arischen Anfängen erkennen.

 

 

 

Die Sintflut

Doch wenden wir uns kurz noch einmal zurück, um nach dem Ereignis zu fragen, dass die erste menschliche Hochkultur weitestgehend untergehen ließ. Eine ausführliche Beschreibung der Umstände, die zu dieser Flutkatastrophe führten (ins-besondere der Kriege der vor-noahischen Menschen der ersten Hochkultur, mit denen sie selber die Sintflut auslösten), ist in dem inspirierten Werk „Haushaltung Gottes“ von Jakob Lorber zu finden. In vor-noahischer Zeit, so ist dort zu lesen, erstand die Menschheit zu einer ersten großen Blüte, deren außerordentliche Sichtbarwerdung sich in dem Stadtstaat Hanoch verwirklichte, dessen zivilisatorische Pracht in keiner Weise hinter heutigen Metropolen zurück gestanden habe. Ihre Wissenschaften standen in einer beispiellosen – bis heute unerreichten – Blüte, die letztlich jedoch die Zerstörung dieser ersten Weltmacht bewirkten, weil sie destruktiven Kräften wie Hochmut, Gier und Neid dienen mussten. Diese erste Menschheitszivilisation zerstörte ihren hochkultivierten Lebensraum selbst durch Kriege, die zur sogenannten `Sündflut´ führten.

 

„Wie aber und wohin ergoß sich das Gewässer der Sündflut? – Der Hauptteil war das Mittelasien, allwo noch heute der Aralsee und das Kaspische Meer die Überbleibsel von der denkwürdigsten Art sind; denn wo nun das Kaspische Meer ist, da stand einst das übergroße und stolze Hanoch, und es ließen sich noch heutzutage Überreste von dieser Stadt finden, – aber freilich in einer Tiefe von mehr als tausend Klaftern (= etwa 2000 Meter).“ (“Haushaltung Gottes”, 357,8)

 

„Tatsächlich berichten die archäologischen Zeugnisse von „Spuren von Zerstörungen in urbanen Zentren, z.B. inTepe Hessar, südöstlich des Kaspischen Meeres, und Tepe Giyan, in Kurdistan, und die damit verbundenen kulturellen Veränderungen werden oft als Zeichen einer gewaltsamen Einwanderung der Arier in das Iranische Hochland gewertet. Es ist denkbar, dass neue archäologische Funde und die Erschließung neuer Texte uns ein ganz anderes Verständnis der indogermanischen bzw. arischen Sprachen vermitteln werden.“ (Derakhshani, 1999: „Geschichte und Kultur des alten Ostiran“)

 

„Da gedachte Gott an Noah und an alles wilde Getier und an alles Vieh, das mit ihm in der Arche war, und ließ Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen. Und die Brunnen der Tiefe wurden verstopft samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde gewehrt. Da verliefen sich die Wasser von der Erde und nahmen ab nach hundertundfünfzig Tagen. Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich die Arche nieder auf das Gebirge Ararat.“ (1 Mose 8,1-4)

 

Zeittafel

Die Sintflut soll nach jüdischer Überlieferung 1650 Jahre nach der Erschaffung der Welt – bzw. Adams und Evas, als den ersten geistbeabten Menschen – und circa 400 Jahre vor dem Turmbau zu Babel stattgefunden haben. (In einer umfassenden Deutung astronomischer und mythologischer Zusammenhänge datiert Dr. Werner Papke in seiner Schrift „Die Sintflut in Indien“ den Beginn der Sintflut auf den 6. November 3351 v.Chr.)
 

Der Arische Ursprung

Die Betrachtung dieser Zusammenhänge erübrigt die lange gestellte Frage der etymologischen Sprachforschung nach der Zuwanderung der Arier in das iranische Hochland, weil die Sachlage die natürliche Ausdehnung der Sippen in bis dahin unbevölkerte Gebiete nahe legt (siehe Sintflut). Somit erübrigt sich auch die Vermutung einer Nachbarschaft verschiedener Völker, deren gegenseitige Beeinflussung durch `Lehnwort-austausch´ stattgefunden habe, sondern es ist vielmehr anzunehmen, dass die Völker im Nahen Osten, wie in der ganzen damals besiedelten Welt, fast ausnahmslos aus den arischen Stämmen der drei Söhne Noahs: Sem, Ham und Japhet hervorgingen.
 
Durch ein Ereignis, auf das noch näher einzugehen sein wird, haben sie ihre bis dahin gemeinsame Sprache und ihren Zusammengehörigkeitssinn verloren.

Ihr Vater Noah, der im sumerisch-akkadischen Gilgamesch-Epos `Utnapishtim´ genannt wird, lehrte als `Manu´ in Indien die Sieben Rishis und überbrachte ihnen das Wissen der vorsintflutlichen Hochkultur.

Die schnell wachsenden semitischen, hamitischen und japhetischen Sippen verteilten sich in ganz Vorderasien, wobei vermutlich die Gegenden von Sogdien, Kharazmien und Baktrien sowie die Gebiete nördlich davon – zu den ersten Siedlungsgebieten gehörten, da dort die arischen Spuren am deutlichsten und ursprünglichsten sind. Auch zeugen viele ostiranische geographische Namen von ihrer frühen Gegenwart, die im Avesta und den altpersischen Texten bezeugt, auch in den alt-arischen Quellen zu finden sind. Der folgende Absatz ist den sprach-wissenschaftlichen Büchern von Jahanshah Derakhshani entnommen: „Die Arier in den nahöstlichen Quellen des 3. und 2. Jahrtausend v.Chr.“; „Geschichte und Kultur des alten Ostiran“:

 

„Geographische Namen wie Aratta, Erin, Aria, Subartu, Parashi (ideographisch Marhashi), Mada, Martu, Amurru, Mardaman, Dapara etc., welche spätestens seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. den Völkern Mesopotamiens und teilweise auch Ägyptens geläufig waren, sowie Völkernamen wie Martu, Amurru, Ari, Harri, Akia etc. lassen sich unter den bisher bekannten altorientalischen Sprachen allein durch eine arische Etymologie deuten. Ferner gehörten die ältesten Völker des Nahen Ostens, die schon früh in den alten Texten Erwähnung finden, zu den Ariern bzw. Indogermanen, und ihre Könige trugen arische Namen. Diese Zeugnisse werden von einer beachtlichen Anzahl weiterer Eigennamen und Appellativen – insbesondere geht es um sprachliche Elemente aus dem iranischen Hochland wie Pflanzennamen, Bezeichnungen bestimmter sozialen Klassen etc. – aus den frühesten geschichtlichen Perioden begleitet, die ebenfalls nur arisch zu erklären sind. (…) Die behandelten sprachlichen Zeugnisse, bestehend aus Personennamen, geographischen Namen, Götternamen sowie Bezeichnungen verschiedener Dinge des Alltags, machen die frühe und massive Präsenz der Arier im Nahen und Mittleren Osten deutlich und sind als Widerlegung der Einwanderungs-theorie zu betrachten.“

 

Insbesondere war das (noch unverbildete) Ur-Aramäische den altpersischen, altindischen, altägyptischen und althebräischen Sprachen vorbildlich, aus denen dann im weiteren Geschichtsverlauf die anderen Sprachkulturen hervorgingen.

 

Die sprachlichen Zeugnisse und Indizien bestätigen nicht nur den immensen kulturellen Einfluss der Arier auf die nahöstlichen Völker (die nach unserer Hypothese ebenfalls arischen Ursprungs waren), sondern auch ihre aktive geschichtliche Präsenz in der gesamten Alten Welt. Bereits zu Beginn des 3. Jahrtausend v.Chr. hatten sich die arischen Stämme im gesamten Orient verbreitet. Diese Tatsache wird durch sprachliche Belege bestätigt. Archäologische Zeugnisse gehen darüber hinaus und führen mindestens bis in das 4. Jahrtausend v.Chr. Zeugnisse für diese arische Präsenz an.

 

Es sei hier bezüglich aller Zeitangaben und Datierungen an die Relativität der Zeit erinnert. Wer von uns war beim Bau der Sphinx dabei? Die Uhren und Kalender der Völker gehen einen verschiedenen Gang – und die der Wissenschaftler auch. Sowenig die Welt in realen “6 Tagen” erschaffen wurde, sowenig lässt sich die geistige Erschaffung des Menschen mittels radiocarbon-methode ermitteln:

 

“Vor Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag” (Psalm 90,4).

 

Schon in den frühen arischen Perioden sind die `Mardi´ und `Amardi´ bezeugt: zwei bedeutende Stämme, die im Nordosten und Nordwesten des Iranischen Hochlandes verbreitet waren. Ein Teil dieses Volkes benannte sich nach der arischen Wurzel „ámrta“ = ‘lebendig, unsterblich’, was auf die hohen Lebensalter der biblischen Urahnen hinweist. Lange waren die ur-arischen Stämme des iranischen Hochlandes (wohl auch wegen ihres noch undegenerierten Erbguts) dafür bekannt, das Geheimnis der Unsterblichkeit zu kennen.

 

„Noah aber lebte nach der Sintflut dreihundertundfünfzig Jahre, dass sein ganzes Alter ward neunhundertundfünfzig Jahre, und starb.“ (1 Mose 9,28)

 

 

Weiterlesen:  “DIE VÖLKERWANDERUNGEN”

 

 

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